Fotografin: Isis Caroline

Versacers Debütalbum, das letzten Monat erschien, sprengt Genre-Grenzen und erste Erfolge. Die Band besteht aus Julian Knobloch-Krippner, Jeremias Otto, Marlene Knobloch und Lasse Altmark. Mit einem Mix aus 90er-Jahre-Gitarrenrock und dem Vibe der 00er-Jahre-East-Village-Indieclubs schaffen sie einen Raum für schamlosen Hit-Pop, eingängigen Hippie-Rock und beeindruckende Balladen.

Der Fokustrack „Liebe so schwer“ gibt einen Einblick in diese musikalische Vielfalt, begleitet von einem Musikvideo, das visuell ebenso intensiv ist wie der Songtext. Außerdem haben wir bei BANDUP schon die Singleauskopplung „Overdriver“ genauer unter die Lupe genommen, wo ihr hier den Beitrag findet. Jetzt aber direkt zum Musikvideo.

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Der unverfälschte Sound von „nothing was gonna happen if i didn’t say anything“

Die Titelwahl des Albums, inspiriert von einem Gespräch auf einer schmutzigen Straße, ist ein Statement gegen das Zaudern und die Belanglosigkeit. Versacer machen deutlich, dass ihr Sound gegen den Strom schwimmt. Das Album knallt nicht nur, sondern erzählt Geschichten aus der flirrenden Gegenwart. Hören wir einmal rein.

Dabei greift es Themen wie „Toxic Love“ und die Unmöglichkeit, zehn Leben gleichzeitig zu führen, auf. Die Texte sind ein wilder Ritt durch Liebe, Pop und laute Gitarren, untermalt von einer energiegeladenen, chaotischen Banddynamik.

Vielfalt in Sprache und Musik

Versacer schlagen textlich die Brücke zwischen persönlichen Erlebnissen und gesellschaftskritischen Perspektiven. Das Album beinhaltet politische Kommentare und persönliche Anekdoten, während der Track „Deine Schuld“ die Nacht in surrealen Bildern einfängt. Hier könnt ihr mehr zu „Deine Schuld“ lesen.

Die Band, bestehend aus Musikern und einer Journalistin, vereint ihre unterschiedlichen Einflüsse zu einem eigenständigen Sound. Dieser Mix aus Deutsch, Englisch und einer Prise Ladida ist mehr als nur Semantik – er ist eine musikalische Entdeckungsreise.

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Herzschläge in Caps Lock: Die Bühne wartet

Mit ihrem Debütalbum beweisen Versacer, dass sie mehr als nur musikalische Grenzen überwinden. Die kommenden Shows sind eine Gelegenheit, die unersetzbare, chaotische Energie der Band live zu erleben. Die Konzerte finden in Dresden über Würzburg und Berlin statt.

LIVETERMINE

18.11.2023 Dresden, Kukulida
13.01.2024 Würzburg, Kellerperle
18.01.2024 Berlin, Monarch 

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Künstler*innen:
Autor*in

Als Musikjournalistin bin ich stets auf der Jagd nach den neuesten Klängen und unvergesslichen Live-Erlebnissen der Popkultur. Mit einem scharfen Ohr für aufstrebende Talente und etablierte Größen teile ich meine Meinung und Konzerteindrücke.