Credit: Bella Lieberberg

Die Premiere des neuen Popmusik-Preises POLYTON im Atelier Gardens Berlin war eine gelungene Veranstaltung für die 700 geladenen Gäste. Wir hatten im Vorfeld über den neuen Musikpreis berichtet und alle Nominierten aufgezählt. Hier könnt ihr den Beitrag nachlesen.

Die Veranstaltung brach mit den traditionellen Award-Abläufen und bot stattdessen eine kreative Inszenierung. Die musikalischen Tanz-Performances als Laudatios für die Preisträger*innen schafften eine einzigartige Verbindung zwischen Worten und Klängen.

Musik als Sprache und Sprachrohr

Staatsministerin Claudia Roth betonte in ihrer Eröffnungsrede die Bedeutung von POLYTON und der Akademie für populäre Musik als Befürworter von Vielfalt, Teilhabe und Zusammenhalt. Diese Auszeichnung hebt sich ab, denn sie ist kein gewöhnlicher Branchenpreis oder Publikumspreis.

POLYTON ist von Musiker*innen für Musiker*innen, orientiert sich an kreativer Qualität und ignoriert Verkaufszahlen oder Genres. Ein innovativer Ansatz, der die Vielseitigkeit der deutschen Popmusikszene unterstreicht.

Musikalische Höhepunkte und Perspektiven

Der zweite Programmteil von POLYTON begeisterte mit neun aufeinanderfolgenden Performances von Künstlern wie Bosse, Layla und A Song For You. Die Preisverleihung war nur ein Höhepunkt in der mehrtägigen Eventreihe, die bis zum 18. November im Atelier Gardens stattfand.

Den Rahmen bildeten Think Tanks, Lesungen und Keynotes zu relevanten Themen wie der Dekarbonisierung der digitalen Musikbranche oder der Rolle der Popmusik bei der Antidiskriminierung. POLYTON als Forum für Musik und Diskurs setzt neue Maßstäbe in der Branche.

Gewinner im Blick: Musik im Fokus der Vielfalt

Die Gewinner*innen bei POLYTON spiegeln die beeindruckende Bandbreite der aktuellen Musiklandschaft wider.

KategorieGewinner*in
„Text“In der Kategorie wurde das Werk von CÉLINE & Paula Hartmann für „3 Sekunden“ ausgezeichnet.
„Teamwork“In der Kategorie erhielt A Song For You die Auszeichnung.
„Produktion“Die Kategorie würdigte das Werk von Sofia Kourtesis mit „Madres“.
„Digital“Die Kategorie ehrte #musicmetoo als herausragendes Werk.
„Komposition“Die Kategorie zeichnete Blumengarten für „versprochen, alles wird gut!“ aus.
„Wildcard“Die Kategorie, die besondere Leistungen unabhängig von Genres würdigt, ehrt Femme Bass Mafia für DJ-Mentoring für FLINTA*.
„Bühne“ und „Performance“In den Kategorien wurden Künstler*innen wie Henning Besser, Peter Fox, Blond und Herbert Grönemeyer für ihre herausragenden Live-Auftritte anerkannt.
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Akademie für Populäre Musik

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Autor*in

Lina ist Autorin für Themen rund um deinen Bandalltag. Bei ihrer Suche nach musikalischem Input hält sie dich auf dem aktuellsten Stand in der Newcomer-Szene, wenn es um die Veröffentlichung eines neuen Release oder die Live-Berichterstattung von Konzerten geht.