„Geile Sau trotzdem“: badmómzjay und Ikkimel mit gemeinsamer Single

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badmómzjay und Ikkimel droppen ihre gemeinsame Single „Geile Sau trotzdem“. Auf dem Elektrobeat von Jumpa und Rych rappen die beide über all ihre konträren Eigenschaften, die sie trotzdem zu einer „Geilen Sau“ machen. Die Message ist klar: Widersprüche sind kein Makel, sondern ein Statement. Frauen müssen sich nicht für ihre Facetten rechtfertigen.

Die Single ist ein weiterer Vorgeschmack auf badmómzjays kommendes Album „Haus im Meer“, das am 22. Januar 2027 erscheint. Im YouTube-Video sieht man beide Künstlerinnen im Gefängnissetting. Textzeilen wie „Makeup von gestern“ oder „Outfits wie ein Gangster“ stellen nochmal klar: Es geht nicht um Perfektion, sondern um Authentizität.

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Der Sound: Elektro-Rap mit Haltung

Der Track basiert auf einem rhythmischen Elektrobeat von den Produzenten Jumpa und Rych und verbindet Rap mit elektronischen Einflüssen. Der Sound ist direkt, unangepasst und passt perfekt zu beiden Künstlerinnen, die für ihre kompromisslose Art bekannt sind. badmómzjay nannte Ikkimel kürzlich in einem Interview bei Aria Nejati als mögliche Partnerin für ein Kollabo-Album und verteidigte die „Keta und Krawall“-Rapperin gegen Kritik an ihren Texten, nachdem sie sie persönlich kennengelernt hatte.

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Zwei Perspektiven, ein Statement

badmómzjay kritisierte, dass manche Rap-Fans immer noch „permanent geschockt“ von jeder provozierenden Zeile einer weiblichen Rapperin seien, und erklärte, dass Leute, die Ikkimel und ihre Texte hassen, die Metaebene hinter ihren Songs nicht verstanden hätten.

Genau diese Metaebene steckt auch in „Geile Sau trotzdem“: Der Track ist kein simples Empowerment-Mantra, sondern eine bewusste Provokation gegen alle, die weibliche Selbstbestimmung im Rap immer noch als Tabubruch begreifen. Die beiden Rapperinnen drehen Erwartungen um und machen genau das, was sie am besten können: ihr eigenes Ding, laut, unangepasst und ohne Entschuldigung.

Und jetzt die Frage an euch: Braucht es mehr solche Kollaborationen im Deutschrap, oder reicht eine starke Solo-Stimme völlig aus?