Esther Odefey startet Live-Session mit „Hometown“ – Country-Pop aus Hannover

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Kann eine Freundschaft wirklich fünfzehn Jahre überdauern, wenn man sich nur zweimal im Jahr sieht und jeder längst ein neues Leben führt? Esther Odefey stellt genau diese Frage und liefert mit ihrem ersten Video ihrer Country Music Live Session eine überzeugende Antwort. Die Singer-Songwriterin aus Hannover hat ihre neue Videoreihe nicht in einem sterilen Studio aufgenommen, sondern in einer niedersächsischen Scheune.

„Hometown“ ist vor ein paar Tagen erschienen und setzt den Auftakt für eine vierteilige Live-Session-Reihe, die im Zweiwochenrhythmus auf YouTube veröffentlicht wird. Esther Odefey hat für das Projekt ihre sechsköpfige Band zusammengetrommelt. Gemeinsam mit Schlagzeug, Bass, zwei Gitarren, Geige und zwei Backing Vocals verbrachte sie mehrere Tage auf dem ländlichen Anwesen, inklusive Zelten und Schlafen in Autos.

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Was steckt wirklich in „Hometown“?

Die Lyrics zeichnen das Bild einer Freundschaft, die durch räumliche Distanz nicht gebrochen, sondern gefestigt wird. „I don’t walk these streets without thinking of us„, singt Esther Odefey in der ersten Strophe und setzt damit einen klaren Ton für das, was folgt. Der Song ist eine Ode an jene Freundschaften, die nicht von Frequenz, sondern von Tiefe leben. 

In der Scheune-Kulisse mit Holzbalken, Strohballen und warmem Licht bekommt der Country-Pop-Sound eine Ästhetik, die den Text konsequent unterstreicht. Die Instrumentierung mit Geige und zwei Gitarren schafft eine Atmosphäre, die sowohl melancholisch als auch hoffnungsvoll ist.

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Country-Pop ohne Cowboys

Esther Odefey, geboren in den USA und aufgewachsen in einer Kleinstadt bei Nürnberg, hat sich bewusst für ein modernes Country-Genre entschieden. Sie orientiert sich an Künstler*innen wie Kacey Musgraves, Elle King und Tori Kelly. Ihr Ansatz ist dabei radikal anti-klischeehaft: Keine Pick-up-Trucks, keine Cowboys, stattdessen authentische Gefühle und ein Sound, der ins Herz trifft. 

Die Outfits stammen von „Vintage Revivals“ aus Hannover und setzen ein visuelles Statement, das die Identität des Projekts weiter schärft. Mit „Hometown“ wird klar, dass Country-Pop im Jahr 2026 nicht nur in den USA, sondern auch in Niedersachsen funktioniert. Die Frage bleibt also: Kann Nostalgie eine Brücke sein, wenn das Leben längst andere Wege geht?

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