Lolo Zouaï veröffentlicht „Reverie“ – Album über Identität und Wiedergeburt

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Lolo Zouaï trägt auf ihrem neuen Album „Reverie“ Baggy Jeans. Und das ist mehr als nur eine modische Ansage. Es ist die Selbstermächtigung einer Künstlerin, die nach zwei Jahren Stille nicht zurückkehrt, sondern sich neu erfindet.

Die in Paris geborene und in San Francisco aufgewachsene Musikerin veröffentlicht mit „Reverie“ ihr drittes Studioalbum und wagt damit den konsequentesten Schritt ihrer Karriere. Erstmals rückt sie ihre französischen und algerischen Wurzeln ins Zentrum ihrer Musik. Mit neun Songs, die zwischen Alternative R&B, Hip-Hop, französischem Pop und arabischen Klängen changieren. Das Album erscheint gemeinsam mit der neuen Single „Baggy Jeans“, zu der es bereits ein Musikvideo gibt.

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von San Francisco bis Paris

Die Produktion von „Reverie“ ist eher dunkle und die Lieder werden mal auf Französisch, mal auf Englisch erzählt. Lolo Zouaï singt von Verletzlichkeit und Selbstbehauptung, von Wunden und Träumen – ihre Stimme bleibt dabei stets das emotionale Zentrum jedes Songs.

Besonders die drei französischsprachigen Features mit Dinos, Lous and the Yakuza und Disiz verankern das Album als kulturelle Brücke zwischen Frankreich und der Welt. In „Baggy Jeans“ rappt sie selbstbewusst: „I’m done with playing nice / If I see you, it’s on sight“. Eine Absage an alte Zwänge und ein Statement für die neue Freiheit.

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Wiedergeburt mit dreifacher Identität

Lolo Zouaï beschreibt das Album als Resultat einer tiefen Selbstreflexion, die sie nach Jahren der Unsicherheit zu ihrer hybriden Identität geführt hat. Sie hatte lange eine Karriere nach amerikanischem Vorbild im Kopf, doch mit „Reverie“ überdachte sie alles und fand zurück zu ihrem französischen Publikum, das sie mittlerweile als ihr bestes beschreibt.

Die 14 Tracks sind ein Mosaik aus Paris, San Francisco und Algerien – drei Orte, die sie prägen und deren Energie sich in jedem Song spüren lässt. „Reverie“ ist kein Comeback, sondern eine Wiedergeburt. Kann eine Künstlerin erst dann wirklich sie selbst sein, wenn sie aufhört, sich für eine Identität entscheiden zu müssen?

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