Bella Kay veröffentlicht Debütalbum „My Reckless Abandon“ über Selbstsabotage

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Bella Kay ist 20 Jahre alt und hat gerade ihr Debütalbum veröffentlicht. Auf My Reckless Abandon verarbeitet sie in 13 Songs ihre chaotischen Beziehungen, Selbstzweifel und die Frage, warum sie sich immer wieder selbst im Weg steht. Wer die schlechtesten Entscheidungen trifft, schreibt die besten Songs darüber. Ist das so? Wir haben die Platte gehört und versuchen das aufzulösen.

My Reckless Abandon ist am 13. Juli 2026 via Atlantic Records erschienen und wurde von Idarose (Becky G, Suki Waterhouse, Joji) als Executive Producer betreut. Das Album dauert knapp 41 Minuten und entstand in New York und Los Angeles. Bella Kay aus Texas singt über Selbstsabotage, toxische Beziehungen und den Versuch, sich selbst zu akzeptieren, ohne dabei in Selbstmitleid zu versinken.

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Wenn du merkst, dass du dich selbst verarschst

Der Sound ist gitarrenlastig und ohne unnötigen Pop-Glanz. In Karaoke singt Bella Kay darüber, wie sie sich in jemanden verliebt, der emotional mit ihr spielt, während sie sich fragt, ob das alles nur ein unverbindliches Spiel ist. Die Zeile „You’re not half as cool as you think you are / No, and I pity the fool who falls for your guitar“ trifft genau die Unsicherheit zwischen Casualness und Commitment, die viele in ihren Zwanzigern kennen.

Auf dem Focus-Track i deserve better. durchbricht sie den Kreislauf einer Beziehung, die ihr nicht guttut, unterlegt von Gitarren-Riffs. Der Song ist eine Selbstermächtigung ohne große Gesten, aber genau deshalb stark, weil Bella Kay endlich erkennt, dass nicht alles ihre Schuld ist. Bella Kay sagt über das Album: „My Reckless Abandon ist ein Album über alle meine Gedanken, die guten, schlechten, verwirrenden, obsessiven, ehrlichen und schönen.“

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Schlechte Entscheidungen, gute Songs

Die Auflösung der eingangs gestellten These liegt genau hier: Wer sich selbst im Weg steht, kann daraus lernen und wachsen. Bella Kay hat mit My Reckless Abandon bewiesen, dass ungestüme Entscheidungen zu ehrlicher Musik führen können, wenn man bereit ist, sie schonungslos aufzuarbeiten.

Das Album fühlt sich persönlich an, ohne kitschig zu werden, und zeigt eine junge Künstlerin, die lernt, sich selbst in Echtzeit zu verstehen. Welche deiner eigenen schlechten Entscheidungen haben dich am meisten über dich selbst gelehrt?

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