Dirty Heads veröffentlichen „7 Seas“ – Tochter Sophia Lynn singt mit

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Wer mit 16 Jahren im Hochstuhl eines Proberaums einschläft, während Papa noch an „Lay Me Down“ schreibt, singt Jahre später vielleicht selbst auf dem Album. Dirty Heads machen genau das möglich. Auf „7 Seas“, ihrem neunten Studioalbum, das am 12. Juni über Better Noise Music erschienen ist, teilt sich Sänger Duddy das Mikrofon mit seiner Tochter Sophia Lynn – und „2 Young“ wird so zu mehr als nur einem Song über das Erwachsenwerden.

Sophia Lynn selbst sagt, der Track treffe sie genau in dem Moment, in dem sie gerade die Highschool abgeschlossen hat. Das Leben sei aufregend, aber auch chaotisch und überwältigend. „2 Young“ erinnert daran, dass es okay ist, nicht alles im Griff zu haben – egal, in welcher Lebensphase man gerade steckt. Duddy beschreibt die Zusammenarbeit als „very special“, und das hört man dem Duett auch an.

Mehr als nur Reggae-Pop mit Hip-Hop-Elementen

„7 Seas“ bleibt der bewährten Dirty-Heads-Formel treu, schiebt aber die Grenzen weiter nach außen. Zehn Songs lang mischen die fünf Musiker aus Südkalifornien Reggae, Alternative Rock, Hip-Hop und Pop zu einem Sound, der nach Sonne, Strand und Nachdenklichkeit riecht. Die Band hat parallel zur Release eine Kooperation mit 4ocean gestartet. Einer Organisation, die Plastikmüll aus den Meeren fischt.

Frontmann Jared Watson war selbst mit dem Team in Key Largo unterwegs, um Abfall zu sammeln. Aus diesem Material wurden Armbänder recycelt, die als Teil einer limitierten Vinyl-Edition des Albums erhältlich sind. Die thematische Nähe zu „Seven Seas“ als Titeltrack ist dabei wohl kein Zufall.

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Eine Band, die bleibt – und sich trotzdem bewegt

Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 haben Dirty Heads über drei Milliarden Streams gesammelt, mit Travis Barker, Slash und Maroon 5 kollaboriert und mit „Vacation“ eine ganze neue Generation erreicht.

„7 Seas“ ist kein Neuanfang, sondern die logische Weiterentwicklung einer Band, die ihren Sound nie verraten hat, aber auch nie stehengeblieben ist. Die Tatsache, dass die nächste Generation bereits mitsingt, zeigt: Dirty Heads sind mehr als eine Sommerhit-Maschine. Sie sind ein musikalisches Familienunternehmen. Was haltet ihr von der Idee, die eigene Tochter auf einem Album mitsingen zu lassen – authentisch oder zu privat?

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