Pierre de Maere veröffentlicht Album „Ave de Maere“ – Coming-out als Konzept
Ein Album über verpasste Premieren und nachgeholte Selbstfindung: Pierre de Maere macht auf „Ave de Maere“ aus Coming-out, ersten Liebesnächten und jugendlichem Exzess mehr als nur persönliche Beichte. Wo das Debüt noch von Fantasie und Ambition lebte, erzählt der belgische Singer-Songwriter nun von den „späten ersten Malen“, die zeitgleich mit seinem Karrierestart in Paris eintrafen. Das zweite Album ist ein Protokoll von Freiheit, Verletzlichkeit und sexueller Identität, das ohne Scham auskommt und sich trotzdem nie zur Schau stellt.
Mit 18 Jahren das Coming-out, dann die ersten Dates, die ersten Enttäuschungen, der erste Sex. Pierre de Maere ordnet seine zwölf Songs wie Kapitel eines Erwachsenwerdens, das sich nicht an Schulabschlüsse oder Führerscheine hält, sondern an intime Grenzüberschreitungen. „Mon paradis“ handelt von der Angst vor dem Bekenntnis, „I don’t wanna sleep tonight“ von Schüchternheit im Bett, „Je m’en souviendrai“ ist ein Liebesbrief an den ersten Jungen, der ihn wirklich geliebt hat.
Die Produktion blieb im engen Kreis
An den zwölf finalen Tracks aus über hundert Demos arbeitete Pierre de Maere drei Jahre lang, gemeinsam mit seinem Bruder Xavier und den Produzenten Jean Castel und Julien Vignon. Der Sound orientiert sich an französischem Elektro-Pop der 2000er, den de Maere erst spät für sich entdeckte: Daft Punk, Air, Phoenix, Christine and the Queens. Was wie Referenz klingt, ist bei ihm Fundament für eine Popmusik, die zwischen Synthie-Glanz und schonungsloser Intimität changiert.
Wie viel autobiografische Offenheit braucht Pop heute?
Ist radikale Verletzlichkeit im Pop noch mutig oder längst Konvention? „Ave de Maere“ erscheint am 25. September 2026 via Cinq7/Wagram.
MEHR INFOS
Tickets
Streaming
Artist-Page
Du möchtest weitere Beiträge zu Neuveröffentlichungen, Events und Musik-News lesen? Hier kannst du weiterstöbern.

Neustes Video
moé redet über Therapie, Fürsorge und sein Debütalbum „Geschichten die wir niemandem erzählen“. Wie aus persönlichen Erfahrungen Songs werden und warum manche Geschichten erzählt werden müssen, gibt’s jetzt auf YouTube.









