LAVENDER veröffentlicht Debüt-Tape „1/1“: Underground trifft Eigenständigkeit

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Wer in den letzten Jahren den Underground in NRW verfolgt hat, weiß genau, dass LAVENDER kein Newcomer mehr ist, sondern längst eine eigene Spielart zwischen Rage, Trap und Indie-Einflüssen gefunden hat. Mit seinem Debüt-Tape „1/1“ öffnet der gebürtige Wuppertaler, der mittlerweile in Berlin lebt, sein musikalisches Universum ein Stück weiter und zeigt dabei eine Mischung aus rougher Energie und verletzlichen Momenten.

Seit 2022 droppt LAVENDER regelmäßig Tracks, die sich nicht an Trends orientieren, sondern aus einem DIY-Ethos heraus entstehen und genau das abbilden, was er selbst fühlt. „1/1“ wurde am Freitag veröffentlicht und es gibt auch ein neues Musikvideo zu Dornröschen.

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Sound zwischen Widersprüchen

Das Tape bewegt sich irgendwo zwischen bittersüßer Romantik und der Härte des Alltags, ohne dabei in eine klare Schublade zu passen oder sich anzubiedern. LAVENDER setzt auf Kontraste, auf Momente, die sich anfühlen wie ein eigener Film mit eigenem Soundtrack und eigener Ästhetik, die nicht nachgemacht wirkt.

„Ich will, dass alles einen menschlicheren Touch hat“, sagt LAVENDER über seine Arbeitsweise, die sich bewusst gegen das Verstellen und Nachahmen richtet. Die Produktion auf „1/1“ spiegelt genau das wider: roh, ehrlich, ungeschliffen an den richtigen Stellen, aber trotzdem mit einem klaren Gespür für Stimmung und Struktur.

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Eigener Film, eigener Vibe

LAVENDER macht Musik für sich selbst, nicht für den Trend, wie er selbst in einem seiner Tracks klarmacht und damit eine Haltung formuliert, die das gesamte Tape durchzieht. „1/1“ ist kein Versuch, irgendwo anzukommen, sondern die Dokumentation eines eigenen Wegs, der sich nicht an externen Erwartungen orientiert, sondern an innerer Notwendigkeit.

Mit diesem Debüt-Tape positioniert sich LAVENDER als Künstler, der sein eigenes Universum ernst nimmt und dabei bewusst auf Authentizität setzt, statt sich einer Szene oder einem Sound unterzuordnen. Bleibt die Frage: Wie viel DIY-Mentalität braucht es heute noch, um im Musik-Game wirklich eigenständig zu bleiben?

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