Personal Trainer veröffentlichen Album „Human Assholes“: neue Single „Moping“

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Personal Trainer stellen mit „Moping“ einen Song vor, der sich selbst zum Thema macht und dabei in seiner eigenen Schleife gefangen bleibt. Die Band um Frontmann Willem Smit nutzt einen strukturellen Trick, der an die Pixies erinnert: drei statt vier Takte im 4/4-Takt, sodass sich der Loop nie ganz festigt und eine automatische Vorwärtsbewegung entsteht.

Diese musikalische Rastlosigkeit spiegelt sich in den Lyrics wider, die immer wieder auf sich selbst referenzieren – ein Meta-Glitch, der das Gefühl vermittelt, als Musiker*in in der eigenen Routine zu verharren. Die neue Single ist die zweite Vorabveröffentlichung aus dem dritten Album Human Assholes, das am 4. September über Bella Union erscheint und bereits vorbestellt werden kann.

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Das 15 Titel umfassende Album ist der Nachfolger des hochgelobten Albums Still Willing aus dem Sommer 2024 und entstand erstmals komplett gemeinsam im Proberaum – ohne stundenlanges Schneiden und Flicken am Laptop. Die Band nahm das Album in nur sechs Tagen live ein, wobei die Akustikgitarre zum Ausgangspunkt wurde und jeder Take als gemeinsamer Moment zählte, in dem auch Unfälle und Abweichungen Teil der Performance wurden.

Smit beschreibt diese Herangehensweise als befreiend: Die Entscheidungsfindung wurde einfacher, sobald die Band etwas Kontrolle abgab und den Bandgeist in den Vordergrund stellte. Drei Jahre ununterbrochenes Touren hatten Personal Trainer gelehrt, dass kein Song jemals endgültig ist und jede Show gleichzeitig Aufführung und Probe für die nächste bleibt.

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Live in Deutschland: Von Bonn bis an die Ostsee

Im Oktober und November kommt die niederländische Band auch wieder nach Deutschland: Sie spielt beim Rockpalast Festival in Bonn, beim Nürnberg Pop Festival und am 13. November am Weissenhäuser Strand beim Rolling Stone Beach. Auf dem Cover von Human Assholes balanciert eine Figur mit verbundenen Augen ein Ei auf einem Löffel zwischen den Zähnen – ein Bild aus dem letzten Album-Track „Letter from a Scentless Realm“, das augenzwinkernd auf Smits fehlenden Geruchssinn anspielt.

Die Band hat in den vergangenen Jahren ihren eigenen Sound gefunden, ohne verzweifelt danach suchen zu müssen: Musik bleibt für Smit ein Sandkasten und ein sicherer Hafen zugleich, in den er sich vertiefen kann, wenn alles andere gerade nicht so gut läuft. Glaubt ihr, dass Bands mutiger werden, wenn sie die Kontrolle über ihre Songs im Studio ein Stück weit aufgeben?

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