SPIELHAGEN veröffentlichen „Colors Collide“ – EDM trifft Chorkultur
SPIELHAGEN bringen mit ihrer neuen Single „Colors Collide“ Farbe in den deutschen Pop. Der Berliner Chor kombiniert elektronische Beats mit mehrstimmigem Gesang. „Colors Collide“ ist laut, tanzbar und emotional zugleich. Der Song klingt wie ein Aufeinandertreffen vieler Stimmen, das sich zu etwas Größerem verbindet. Genau das ist die Idee hinter dem Projekt: Individualität soll nicht trennen, sondern verbinden. Die Stimmen der Sänger*innen sind unterschiedlich, aber gemeinsam ergeben sie einen kraftvollen Klang. Produziert wurde der Song von De Sade, Marc Wüstenhagen und Lukas Schaaf, geschrieben von Cora Liebig, die auch Gründerin des Chors ist.
Im Mittelpunkt steht eine klare Botschaft: Vielfalt ist keine Grenze, sondern Energie. SPIELHAGEN beschreibt in „Colors Collide“ das Aufeinanderprallen von Unterschieden – nicht als Konflikt, sondern als kreativen Funken. Im Musikvideo wird diese Idee sichtbar: gedreht auf dem Lesbisch-Schwulen Stadtfest in Berlin, einem der größten queeren Events. Dort tanzen, feiern und singen Menschen aus verschiedensten Hintergründen. Vor dieser Kulisse wird der Song zu einer Hymne auf Sichtbarkeit und Zusammenhalt. „Mit ‘Colors Collide’ soll Musik Brücken bauen. Die Stimmen sind unterschiedlich, aber wenn sie zusammenkommen, entsteht etwas Kraftvolles,“ sagt Cora Liebig.
EDM trifft Chorkultur
SPIELHAGEN gilt als Deutschlands erster EDM-Chor. Die Formation zeigt, dass Chormusik nicht altmodisch klingen muss. Punchy Kicks, klare Hooks und dichte Chorsätze treffen hier auf Clubästhetik und Performancekunst. Ihr Stil bewegt sich bewusst außerhalb des Mainstreams.
Der Chor mischt elektronische Musik mit choreografierten Bühnenauftritten und bricht damit klassische Erwartungen an Chorarbeit auf. Schon früh machte die Gruppe durch ihre Mischung aus Pop, Tanz und Community-Projekt auf sich aufmerksam. Die Idee: EDM nicht nur hören, sondern gemeinsam erleben – mit Körper, Stimme und Publikum.
Ein Chor, der Haltung zeigt
Mit „Colors Collide“ zeigen SPIELHAGEN, dass Popmusik politisch sein kann, ohne mit dem Zeigefinger zu winken. Die Single steht für Offenheit, Akzeptanz und das Recht, man selbst zu sein. Gerade in einer Zeit, in der Identität und Zugehörigkeit wieder diskutiert werden, setzt der Chor auf Gemeinschaft statt Abgrenzung. Ihr Sound schafft Räume, in denen sich Menschen gesehen fühlen können – ob auf einer Bühne, in einem Club oder allein mit Kopfhörern.
Für Cora Liebig ist das Ziel klar: Musik soll verbinden und die Vielfalt feiern, die wir alle mitbringen. „Colors Collide“ ist deshalb mehr als ein Song – es ist ein Statement. Und vielleicht genau das, was Pop gerade braucht: etwas Echtes, das man nicht nur hört, sondern spürt.
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