Eartheater veröffentlicht MIt „Crown Jewel“ neue Single aus „Heavenly Body“

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Was passiert, wenn Mutterschaft nicht zur Karrierebremse wird, sondern zur kreativen Initialzündung? Alexandra Drewchin, bekannt als Eartheater, begann nur etwas mehr als drei Monate nach der Geburt ihrer Tochter Nova mit den Arbeiten an ihrem siebten Album und schuf in wenigen Monaten elf unmittelbare, eingängige Songs. Mit „Crown Jewel“ erscheint die neueste Single aus „Heavenly Body: If I’m The Bottle You’re The Message“, das am 14. Juli veröffentlicht wird.

Der Track ist ein Liebeslied für ihre Tochter, dessen Subtext allerdings um gute Körperhaltung kreist, denn Drewchin will, dass ihr Mädchen so hell strahlen kann wie möglich, ohne sich für ihre Größe unsicher zu fühlen. Die neue Auskopplung vom kommenden Album wird von einem Musikvideo begleitet, das in Drewchins neuem Zuhause gedreht wurde.

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Mutterschaft und musikalische Unmittelbarkeit

Klanglich bewegt sich „Heavenly Body“ zwischen Dance-Lullabies, prismatischen elektronischen Hymnen und stadiongroßem Art-Pop, wobei die Songs trotz ihrer feinen Details mühelos wirken. Das Album ist aus den Herausforderungen und den Glücksmomenten des Mutterwerdens geboren, und diese Musik musste sofort herauskommen, denn schnelles Arbeiten lässt weniger Zeit für Selbstzweifel.

Produziert wurde das Album vollständig von Eartheater und David Sitek von Yeah Yeah Yeahs, TV on the Radio und Jane’s Addiction, mit Ausnahme des Schlusstracks „Nova“, der gemeinsam mit Nosaj Thing und Michael Andrews co-produziert wurde.

Vom Underground in die Modewelt und zurück

Eartheater bewegt sich zwischen elektronischer Experimentierfreude und akustischen Texturen und beschäftigt sich seit Langem mit Themen wie Erosion und Lithifizierung. Im Oktober 2025 feierte sie das zehnjährige Jubiläum ihrer ersten beiden Alben „Metalepsis“ und „RIP Chrysalis“, die als Klassiker experimenteller elektronischer Musik gelten. Sie fühlt sich auf großen Bühnen ebenso zuhause wie in Punk-Häusern oder Museen und versteht auch die Welt des Laufstegs, denn Chanel verwendete ihre Musik bereits dreimal in Shows, ebenso Dior, Proenza Schouler und Mugler.

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Sie spielt Konzerte in London, Paris und am 31. August in Berlin ins Theater des Westens kommt. Die These vom Anfang löst sich hier auf: Mutterschaft und künstlerische Produktivität schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Die Unmittelbarkeit und Dringlichkeit, mit der Drewchin dieses Album schuf, beweist, dass persönliche Transformation zur Quelle außergewöhnlicher Kreativität werden kann. Wie erlebt ihr kreative Schaffensphasen – braucht ihr Zeit und Ruhe oder entsteht bei euch das Beste unter Zeitdruck?

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