Aysanabee veröffentlicht „Timelines“ EP. Deutschland-Konzerte im April

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Wer glaubt, dass ein Song seine Wirkung erst durch aufwendige Produktion entfaltet, sollte sich Aysanabees neues Projekt anhören. Der Oji-Cree-Künstler hat mit „Timelines“ eine EP veröffentlicht, die ausschließlich aus akustischen Neuinterpretationen seiner bisherigen Veröffentlichungen besteht. 

Mit „Home (Timelines Acoustic)“ gibt es einen weiteren Vorgeschmack, der eindrucksvoll zeigt, wie viel Substanz in seinen Songs steckt, wenn man sie auf ihre elementaren Bestandteile reduziert. Die sechs Tracks stammen aus „Watin“, der „Here and Now EP“ und „Edge of the Earth“.

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Eine neue Perspektive auf bekannte Songs

Der zweifache JUNO-Award-Gewinner kehrt damit bewusst zu den Wurzeln seiner künstlerischen Praxis zurück. Mit nur seiner Gitarre, seiner Stimme und seinen Geschichten hat Aysanabee Hunderte von Konzerten weltweit gespielt. Genau dieser Ansatz prägt nun die gesamte EP, im Zentrum steht dabei „Home“, ein Stück, das die bekannte Redewendung „Home is where the heart is“ mit der Zeile „We must be heartless, we can’t go back“ auf den Kopf stellt.

Die akustische Version zeigt exemplarisch, was geschieht, wenn ein Song auf seine emotionale Essenz reduziert wird. Aysanabee, der den Track gemeinsam mit Lala Noel schrieb, beschreibt die Neuinterpretation als „labour of love“ und nennt das Stück eine „Hymne des Loslassens“.

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Von Toronto über New York bis nach Deutschland

Die Produktion verzichtet auf jegliche Überwältigung und schafft stattdessen Raum für Verletzlichkeit. Getragen wird sie von seiner charakteristischen Mischung aus Folk, Soul und alternativen Sounds, die organisch wirkt und zugleich sorgfältig ausgearbeitet ist. Im Kontext der EP-Veröffentlichung erweitert Aysanabee seine „Timelines Tour“ kontinuierlich, darunter ein Auftritt in New York City als Special Guest von Raye Zaragoza, mit der er 2023 den Song „Come Out“ veröffentlichte. 

Ende April wird er für drei Termine nach Deutschland kommen: am 28. April in die Wohngemeinschaft nach Köln, am 29. April ins Molotow in Hamburg und am 30. April ins Monarch nach Berlin. Dass ein Künstler, der bereits mit vollständig produzierten Alben erfolgreich ist, bewusst den Weg der Reduktion wählt, wirft die Frage auf: Braucht es tatsächlich immer mehr, um berührende Musik zu schaffen? Was denkt ihr: Verlieren Songs durch akustische Versionen an Energie oder gewinnen sie dadurch an Tiefe?

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