„Florescence“ von Maisie Peters: Rückkehr zu sich selbst und alter Liebe

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Maisie Peters kehrt nach Jahren im Popgeschäft mit ihrem dritten Album „Florescence“ zurück zu sich selbst. Doch was passiert, wenn ausgerechnet eine alte Liebe zur Heilung einer neuen Ära wird? Die britische Singer-Songwriterin hat ein Album geschrieben, das weniger von Trennungen als von Wiedervereinigungen handelt, uns zwar mit einem Menschen, den sie längst kannte, und mit einem Teil ihrer selbst, den sie fast verloren hätte.

Heute ist „Florescence“ erschienen, produziert gemeinsam mit Ian Fitchuk in Nashville und entstanden nach einer bewussten Pause vom Dauertourneeleben. Das 15-Track-Album vereint Duette mit Julia Michaels und Marcus Mumford und folgt drei Jahre nach „The Good Witch“, das Peters international bekannt machte.

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Zuhause kommt man zur Ruhe

Nach Jahren voller Welttourneen, Support-Shows für Taylor Swift und Coldplay sowie ihrem Glastonbury-Debüt zog Peters Ende 2024 die Notbremse. Der Körper streikte, die Psyche forderte eine Auszeit und so kehrte die heute 25-Jährige nach Hause zurück, zog nach Nashville, hin zu einem Leben, das sich wieder anfühlt wie ihr eigenes. Aus dieser Phase der Rückkehr entstand das emotionale Fundament von „Florescence“.

Der Sound des Albums spiegelt diese Bodenständigkeit wider, warm und detailreich, geprägt von Peters‘ Liebe zum Storytelling und der erneuten Zusammenarbeit mit Fitchuk, mit dem sie bereits 2020 gearbeitet hatte. Das Album kreist um Heilung, Perspektivwechsel und die Frage, wie man lernt, wirklich aufzublühen, nachdem man lange unter falschen Bedingungen gewachsen ist.

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Wenn die erste Liebe zur letzten wird

Peters selbst beschreibt „Florescence“ als Chronik ihres Aufblühens zwischen 23 und 25, getragen von einer Liebe zu ihrer Highschool-Romanze, mit der sie heute wieder zusammen ist. Das Album erzählt davon, wie die richtige Liebe dabei hilft, die falschen hinter sich zu lassen. Es geht darum „zu erkennen, dass all die frühere Traurigkeit einen Sinn hatte – und dieser Sinn ist die Frau, die du heute im Spiegel siehst, und die Person, die an ihrer Seite steht“ beschreibt Maisie.

Es ist ein Prozess, der bei den Nachwirkungen der auf „The Good Witch“ verarbeiteten Beziehung beginnt und in einem „perfekten englischen Frühling“ endet, wie Peters es nennt, dort, „wo Hoffnung einsetzt, sobald die erste Wildblume blüht“. „Florescence“ versprüht eine gewisse Wärme und Leichtigkeit, in der man sich einfach wohl fühlt. Doch kann Musik über Heilung wirklich heilen oder macht sie den Schmerz nur schöner, als er ist?

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