Reeperbahn Festival 2026: Hotspot für die Musik von Morgen
Es ist wieder so weit! Das Reeperbahn Festival steht vor der Tür. Wie jedes Jahr, wird die Hamburger Club Meile für vier Tage, vom 16.09. bis 19.09.2026, zum Festivalgelände und bietet mehr als genug Angebote rund um die Musikbranche. Ob Talks, Receptions, Konzerte, (Musik-) Preisverleihungen oder einfach nur ein gutes Gathering. Es ist für jede*n Musikliebhaber*in was dabei. Vier Tage lang wird die Reeperbahn mit knapp 800 Programmpunkten vor Kultur- und Kunstschaffenden nur so brummen. Der Place to be, um die Künstler*innen von morgen heute schon zu sehen, um sich zu connecten und sich über die Zukunft der Musikindustrie auszutauschen.
Dreißig mal scrollen reicht nicht
Das Line Up ist in vielerlei Hinsicht vielfältig. Nicht nur durch die verschiedenen Musikrichtungen, die dort zu finden sein werden, sondern auch die Künstler*innen sprühen so vor Diversität. Man kann sich gar nicht entscheiden, wo man hin möchte. Nach dreißig Mal über das Mauspad-Scrollen ist man immer noch nicht am Ende der Seite mit dem Konzert-Line-Up angelangt.
Als Top-Acts sind English Teacher, Fat Dog und Pale Waves bestätigt. Darüber hinaus sind 1000 Rabbits, Amistat, Anna Von Hausswolff, BLVTH, Das Beat, HVOB, Mine, Remote Bondage, WizTheMc, Udo West, Oskar Haag, Vienna Vienna, yola und viele mehr gebucht. Insgesamt sind über 340 Bands auf 33 Bühnen bestätigt.
Was steht dieses Jahr auf dem Programm?
Die diesjährige Ausgabe des Reeperbahn Festivals findet unter der Leitfrage “Forever Legit?” statt. Mit dieser Frage, möchten die Veranstalter*innen des Festivals sich mit der “kulturellen Legitimität, Relevanz und Zukunftsfähigkeit der Kreativ- und Musikwirtschaft in Zeiten tiefgreifender gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen” auseinandersetzen und diese hinterfragen.
Der Fokus liegt also auf den nachfolgenden Generationen, die nicht nur Konsumenten, sondern auch Mitgestalter der Musiklandschaft und somit ausschlaggebend für die Zukunft der Kultur und der Musikwirtschaft sind. Zum einen herrscht heutzutage ein ganz anderes Konsumverhalten, wie man es noch vor 30 Jahren kannte, zum anderen besteht ein großes Bedürfnis an gemeinsamen Veranstaltungen und Möglichkeiten, sozial miteinander zu agieren.
Zudem sind auch finanzielle und politische Aspekte zu beachten: Konzerte werden immer teurer und die politische Lage spitzt sich immer weiter zu. In Talks und Diskussionen wird über diese Themen gesprochen und debattiert, bestehende Strukturen hinterfragt und nach nachhaltigen Lösungsansätzen gesucht, “die soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Fairness ebenso berücksichtigen wie Innovation”.
Um im Rahmen des Festivals einen ersten Schritt auf die jüngeren Generationen zuzugehen, wurde dieses Jahr der junge Programmbeirat “Future Minds” des Reeperbahn Festivals in’s Leben gerufen. Hier haben junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren die Möglichkeit aktive das Festival mitzugestalten.
Wie auch in den vergangenen Jahren wird auch dieses Mal wieder der Anchor – Reeperbahn Festival International Music Award – kurz Anchor Award – an außergewöhnliche Nachwuchstalente verliehen. Seit Jahren würdigt das Reeperbahn Festival damit “herausragende Talente, die mit künstlerischer Originalität, Innovationskraft und internationalem Potenzial überzeugen.”
Was ist das Reeperbahnfestival?
Das Reeperbahn Festival ist ein Clubfestival in St. Pauli, das als Hotspot für Fachbesucher*innen, Musikliebhaber*innen und Musikschaffende dient. Vier Tage lang wird die Reeperbahn in Hamburg zum Knotenpunkt der Musikindustrie. Sowohl nationale als auch internationale Acts sind dort zu sehen, von kleinen Musikgrößen bis zu den (Pop-) Stars von morgen. Neben den Konzerten finden Talks, Diskussionen und Receptions statt, um über die Musiklandschaft von morgen zu reden und diese am Leben zu erhalten.
Das erste Reeperbahn Festival fand erstmals 2006 statt und war ursprünglich als reines Musikfestival gedacht. Mittlerweile wurde das Programm um weitere kulturelle Programmpunkte und für Fachbesucher*innen erweitert.
Das Festival wird zum einen durch private Einnahmen finanziert und zum anderen durch die Stadt Hamburg über die Behörde für Kultur und Medien, dem Bund über die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) sowie das Auswärtige Amt, das insbesondere die internationalen Aktivitäten unterstützt, gefördert.
Während die meisten Veranstaltungen öffentlich für Festivalbesucher*innen zugänglich sind, gibt es auch exklusive Veranstaltungen für Musikschaffende, unter anderem in der Elbphilharmonie.
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