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In den letzten drei Jahren war es still um ihn geworden, fast schon zu still für einen Künstler wie Xavi, der mit seinen aufrichtigen, kraftvollen Hits wie „Brot & Wasser“ oder „Analoge Liebe“ Eindruck hinterließ. Doch manchmal ist es notwendig, einen Schritt zurückzutreten, um das große Ganze zu erkennen, sich selbst zu verstehen und die eigene künstlerische Vision neu zu definieren. Xavi hat diesen Schritt gemacht und kehrt mit seinem neuen Album, „Türsteher“ zurück, das seine ehrliche und authentische Seite auf eine neue Ebene hebt.

Eine Auszeit, um sich selbst zu finden

Ende 2020 war bei mir einfach die Luft raus„, erinnert sich Xavi. Die Musik bereitete ihm keinen Spaß mehr. Er hatte erkannt, dass er einen anderen Ansatz benötigte. Er entschied sich für eine Auszeit von der Musik und kehrte in seine Heimat im Süden zurück. Hier fand er die Distanz zu allem und die Nähe zu sich selbst, die er brauchte. Xavi begann, Gedichte zu schreiben, die später zu ehrlichen Songtexten wurden und über die sozialen Medien mit großer Begeisterung aufgenommen wurden.

Kunst ohne Kalkül und echtes Feedback

Die kurzen Clips mit den selbstgeschriebenen Texten auf Social Media fanden ein begeistertes Publikum und sorgten für ein enormes Following. In den Kommentaren haufenweise Wünsche nach den Vollversionen zu den Ausschnitten. Die Resonanz bestärkte Xavi in seinem Weg und zeigte ihm, dass er sich auf dem richtigen Pfad befand. Er erkannte, dass seine Musik nicht in großen Studios und mit den besten Songwritern entstehen musste, sondern bei einsamen Spaziergängen, ganz bei sich selbst.

„Türsteher“ – Ein Rückblick auf die letzten Jahre

Das Titelstück des Albums, „Türsteher„, reflektiert die letzten Jahre in Xavis Leben. Es erzählt von den Träumen und Ängsten, die auf dem Weg von einem kleinen Dorf in die große Stadt aufgetaucht sind. Es spricht von Müdigkeit und der Suche nach sich selbst inmitten des Trubels.

Das Album enthält weitere tiefgründige Tracks wie „No Future„, der von der flüchtigen Natur der Liebe handelt, „Heimweh/Fernweh„, der die Ambivalenz einer intensiven Beziehung beschreibt oder „Fensterbrett„, einer Erzählung von den Anfängen einer komplizierten Beziehung in der surrealen Zeit des Corona-Lockdowns.

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Fensterbrett“ hat Xavi bereits gemeinsam mit Pianist und Komponist Alexander John im Zuge einer einzigartige Live Session veröffentlicht. Im Gewandhaus Leipzig, zwischen roter Samtbestuhlung, Streichquartett und schwarzem Flügel hat er uns mit dem Song schlichtweg verzaubert. Hier kannst du den Artikel zur kompletten Live Session lesen.

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Mit seinem Album „Türsteher“ zeigt uns Xavi eine neue, authentische Seite seiner Kunst. Seine ehrlichen Texte und die intime Herangehensweise ziehen die Hörer*innen in ihren Bann und schaffen eine besondere Verbindung. Dieses Album ist ein Comeback der Ehrlichkeit und zeigt seine bemerkenswerte Vielseitigkeit.

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Als Musikjournalistin bin ich stets auf der Jagd nach den neuesten Klängen und unvergesslichen Live-Erlebnissen der Popkultur. Mit einem scharfen Ohr für aufstrebende Talente und etablierte Größen teile ich meine Meinung und Konzerteindrücke.