Al Doum & The Faryds enthüllen „Arise I“ – Vorabsingle zum Album „Ipnagogico“

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Das Mailänder Kollektiv Al Doum & The Faryds hat mit „Arise I“ die erste Single aus ihrem kommenden Album „Ipnagogico“ veröffentlicht. Der Track gibt einen ersten Einblick in das neue Album, das am 23. Januar 2026 via Black Sweat Records und La Tempesta Dischi erscheinen wird. Die zehnköpfige Formation bewegt sich auf „Arise I“ durch eine Mischung aus afro- und modal-jazzigen Strukturen, psychedelischem Rock und vielschichtigen Vocal-Texturen.

Der Song entfaltet sich wie ein lebendiger Strom, in dem auf- und absteigende Stimmen mit Gospel- und Soul-Anklängen verschmelzen, während ineinandergreifende Saxophone nach vorne drängen – mit Abzweigungen, die an Frank Zappa erinnern. Eine mantraartige Zeile zieht sich durch den Track und sucht beharrlich nach einem Ort in der Realität.

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Analoger Sound aus dem Guscio Recording Studio

Aufgenommen wurde „Arise I“ im Guscio Recording Studio von Gitarrist und Engineer Lorenzo Farolfi. Das Studio ist seit der Bandgründung 2010 das kreative Zentrum von Al Doum & The Faryds, wo Proberaum-Jams, unterwegs eingefangene Ideen und live gewachsene Skizzen zu einem strukturierten, aber frei fließenden Gesamtklang werden.

Die Aufnahme bündelt den charakteristischen Sound der Band: rhythmischer Vorwärtsdrang, analoge Wärme und ein kollektives Zusammenspiel, das weiträumige, organisch wachsende Soundstrukturen schafft. Tribal-Grooves, psychedelische Ritualität und modale Improvisation verschmelzen zu einem pulsierenden Ganzen.

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Zwischen Wachsein und Schlaf

Auf „Ipnagogico“ rücken die Stimmen stärker ins Zentrum – nicht als klassischer Gesang, sondern als psychedelische Texturen, geprägt von Echos, analogen Delays und natürlichen Mischungen. Die erweiterte Bläsersektion öffnet dynamische, farbenreiche Räume und bewegt sich zwischen Postpunk-Energie und jazz-folk-exotischen Strömungen, während Gitarren träumerische Linien ziehen und Percussion rituelle, pulsierende Strukturen schafft.

Der Albumtitel verweist auf den hypnagogischen Zustand zwischen Wachsein und Schlaf – eine Schwelle, die die Gruppe beim gemeinsamen Spielen durchschreitet, nicht als Flucht, sondern als Erweiterung ihrer Wahrnehmung. Die tief in analoger Experimentierfreude verwurzelte Band hat über die Jahre eine persönliche, miteinander verflochtene Klangsprache entwickelt, die heute von insgesamt zehn Musiker*innen getragen wird.

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