Bosse veröffentlicht „Lass dich nicht f!cken“ – Ein Song gegen digitale Gewalt

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Bosse hat einen neuen Song veröffentlicht. „Lass dich nicht fi!cken“ heißt der Track, der sich explizit gegen Hass und digitale Gewalt richtet. Der Titel ist bewusst provokant gewählt: Bosse greift damit ein Wort auf, das zu den häufigsten Beschimpfungen gegen weiblich gelesene Personen im digitalen Raum gehört. Entstanden ist der Song, nachdem eine Freundin von Bosse, die in der Öffentlichkeit steht, unter einem Sturm aus Hass fast zusammengebrochen ist. Bosse selbst sagt klar: „Das Internet ist Teil der echten Welt. Digitale Gewalt ist Gewalt.“ Der Song richtet sich vor allem an marginalisierte Gruppen, die täglich mit Beleidigungen, Drohungen und Anfeindungen konfrontiert sind.

Bosse zitiert in seinem Statement die Autorin Tara Wittwer, die in ihrem Buch „Nemesis‘ Töchter“ beschreibt, wie systematisch und gezielt Frauen im Netz angegriffen werden – mit immer denselben Mustern, immer demselben Wort. Bosse will sich nicht in den Vordergrund drängen, sondern als privilegierter Mann eine Bühne bieten und Verbündeter sein. Der Song ist ein klares Zeichen gegen Spaltung, Kalkül und Bösartigkeit – und ein Appell, zusammenzuhalten.

Ein Song als Statement gegen Hass im Netz

Musikalisch wird Bosse von den Hansemädchen im Chor und dem Kaiser Quartett an den Streichern unterstützt. Interessant: Bosse hat bereits angekündigt, dass es später auch eine kinderfreundliche Version geben wird – unter dem Titel „Lass dich nicht zwicken“. So können auch jüngere Hörer*innen die Botschaft verstehen, ohne mit der expliziten Sprache konfrontiert zu werden.

Wer von digitaler Gewalt betroffen ist, findet bei der Organisation HateAid kostenlose und unverbindliche Beratung. Bosse macht darauf aufmerksam und zeigt: Der Song ist nicht nur Musik, sondern auch ein Aufruf zum Handeln. Er verbindet eine klare politische Haltung mit emotionaler Musik und trifft damit den Nerv der Zeit.

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Mehr als nur Musik – ein wichtiger Beitrag

Der Song ist keine leichte Kost, aber genau das macht ihn so wichtig. Er fordert dazu auf, nicht zu schweigen und sich nicht von Hass unterkriegen zu lassen. Es geht darum, früh ein Bewusstsein für Respekt und Zusammenhalt zu schaffen – und gegen Hass aufzustehen, egal in welcher Form.

Wer den Song eventuell Live hören möchte, kann Bosse bei seinen anstehenden Konzerten besuchen. Bosse geht nämlich 2026 mit seiner neuen Musik auf große Hallentour und spielt im Anschluss exklusive Sommerkonzerte.

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