Streichelt hat alles, aber eine Sache fehlt ihm in seiner neuen Single
Streichelt hat heute seine neue Single „ich hab alles“ veröffentlicht – die letzte Auskopplung vor seiner EP „Rosenkrieg“, die am 20. Februar erscheint. Der Track ist dadaistisch, reduziert und unerwartet ehrlich: Auf einem minimalistischen Loop-Beat reiht Streichelt scheinbar banale Dinge aneinander – Schmock, Brot, Staub, Herz – um dann im Refrain klarzustellen, dass doch etwas fehlt.
Im Kern geht es um genau das Paradox, das viele kennen: Man hat alles und gleichzeitig nichts, solange eine Person fehlt. Die Lyrics wirken erst simpel, fast spielerisch, doch je öfter man hinhört, desto klarer wird die Leere dahinter. Er selber sagt dazu:
Dadaistische Lyrics, maximale Wirkung
Streichelt setzt bewusst auf Wiederholung und Kontrast – die Aufzählung alltäglicher Begriffe trifft auf die emotionale Lücke, die der Refrain offenlegt. Der Track funktioniert im Repeatmodus, weil er genau dort bleibt, wo es unangenehm wird: in der Erkenntnis, dass materielle oder oberflächliche Vollständigkeit nicht gegen Verlust hilft.
Der Sound bleibt dabei schlank: keine überladenen Arrangements, kein Pathos. Nur ein Beat, der genug Raum lässt, damit die Message durchkommt.
Tour im Februar – EP Release in Nürnberg
Nach „Rosenkrieg“, „Pistazieneis“ und „DamalsHeute“ schließt Streichelt mit „ich hab alles“ den Kreis vor der EP-Veröffentlichung. Im Februar geht er auf Tour durch Deutschland – von Berlin über Köln und Hamburg bis München, mit dem EP-Release-Konzert am 20. Februar im MUZ in Nürnberg.
Die EP verspricht sechs Songs über Trennung, Abhängigkeit und Neuanfang – Themen, die Streichelt selbst als „Selbstzweifel, die zu Selbstbewusstsein werden“ beschreibt.

Gewinnspiel
BANDUP verlost auf Instagram eine Vinyl von dem Album „Strandbad Eldena“ von Von Wegen Lisbeth.








