TEMMIS bringen mit „Eulenspiegel“ eine neue Single heraus – und kündigen Konzerte an

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Wenn eine Band anderthalb Jahre Pause von neuen Veröffentlichungen macht, kann das zwei Dinge bedeuten: Entweder ist die kreative Quelle versiegt, oder es wird im Stillen an etwas Größerem gearbeitet. TEMMIS aus Hamburg scheinen sich für die zweite Variante entschieden zu haben – ihre neue Single „Eulenspiegel“ klingt nach einem bewussten Neustart, nicht nach einer bloßen Fortsetzung. 

Die Band verbindet auf dem Track alte Motive aus ihrem bisherigen Repertoire mit frischen lyrischen Elementen und schafft so eine Art musikalisches Puzzle, das erst durch genaues Hinhören seine volle Wirkung entfaltet. Dass sie dabei auf analoge Synthesizer und akustische Instrumente setzen, verleiht dem Song eine verwunschene, fast theatralische Atmosphäre.

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Analoge Sounds treffen auf märchenhafte Texte

Musikalisch bewegt sich „Eulenspiegel“ irgendwo zwischen instrumentaler Virtuosität und poetischer Dichte, ohne dabei in die Falle der Überproduktion zu tappen. Die Hamburger haben ihren Sound nicht radikal verändert, sondern ihn erweitert. Die analogen Synthesizer-Texturen legen sich wie ein Schleier über die Arrangements und schaffen Raum für die vielschichtigen Texte. 

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Inhaltlich dreht sich der Song um persönliche Themen, die mit Referenzen aus früheren TEMMIS-Tracks verwoben sind. Eine Art musikalisches Tagebuch, das Kapitel miteinander verbindet. Wer die Band schon länger verfolgt, wird einige dieser Verweise wiedererkennen und neue Verbindungen ziehen können.

Live-Shows und Festivals als nächster Schritt

Die Zeit zwischen den Releases haben Roman Paetin, Alex Schießl, Emil Schürmann und Tizian Thieringer offenbar intensiv genutzt, um ihre Bühnenpräsenz zu schärfen. Ihre „Tageslicht“-Tour war größtenteils ausverkauft. Für 2026 kündigt die Band „unkonventionelle Konzerte“ an, was darauf hindeutet, dass TEMMIS nicht einfach die üblichen Club-Shows abspulen wollen. Termine stehen bereits fest: unter anderem im Hamburger Schanzenzelt, in Mainz im Schön Schön und auf dem Free & Easy Festival in München. Ob „Eulenspiegel“ der Auftakt zu einem neuen Album wird oder nur ein Zwischenschritt, bleibt offen. Aber die Richtung scheint klar.

Glaubt ihr, dass TEMMIS mit ihrer Mischung aus poetischen Texten und virtuosen Arrangements auch neue Hörer*innen erreichen können – oder bleibt das Projekt eher eine Insider-Angelegenheit für die eingeschweißte Fanbase?


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