Die neue EP „BREAK“ von Max Baby trifft genau den Nerv von 2025
Max Baby veröffentlicht mit „BREAK“ eine EP, die den Moment festhält, in dem alles wackelt – und genau dadurch Bedeutung bekommt. Der Songwriter, Multiinstrumentalist und Produzent aus Paris hat in den letzten Monaten viel Aufmerksamkeit bekommen: Auftritte bei Rock en Seine, All Points East, The Great Escape und dem Reeperbahn Festival haben gezeigt, dass sein Projekt weit über eine Nische hinausgeht. Nun erscheint „BREAK“ über Animal63 – sieben Songs, die an frühere Veröffentlichungen wie „I Can Do Anything“, „Feet“ und „Fakdap“ anknüpfen, aber deutlich tiefer graben.
Die EP bewegt sich im Feld aus Indie, Alternative Rock und elektronischen Elementen, ohne glatt zu wirken. Gitarren, Drums und lebendige Breakbeats bilden das Fundament, während Vintage-Synths und zerschnittene Vocals für diesen schwebenden Sound sorgen, der Max Baby so einzigartig macht. In Tracks wie „Always“ oder „Playground“ zeigt er, wie sich Verlust, Verwirrung und Neubeginn anhören können, ohne das alles in Pathos zu packen.
Ein Blick auf das, was bricht – und was bleibt
Die EP beschreibt verschiedene Arten von Zusammenbrüchen: verlorener Glaube, verschwommene Jugend, Selbstzweifel und das Schweigen nach einem Streit. Max Baby nennt das selbst „a personal and existential reset“ – ein Satz, der gut beschreibt, was man beim Hören spürt. Wenn sein Debütalbum von 2024 den Kontrollverlust eingefangen hat, dann hält „BREAK“ die Momente danach fest. Entstanden ist die EP in den Greasy Studios in Paris sowie in seinem Heimstudio auf dem Land.
Dieser Kontrast – Großstadt und Ruhe – zeigt sich auch musikalisch: mal dicht, mal offen, immer suchend. Dass Max Baby alles selbst schreibt, spielt und produziert, hört man deutlich: Die Songs wirken wie ein persönliches Protokoll. Abgemischt wurde die EP von Marcus Linon, das Mastering übernahm Adrien Pallot. Eine Besonderheit ist der Einsatz eines seltenen Harmonizers, der bereits bei Imogen Heaps „Hide and Seek“ zu hören war – ein Detail, das dem Sound eine leichte Unschärfe gibt.
Eine EP, die zeigt, wohin Max Babys Weg führt
Max Baby arbeitet längst nicht mehr nur an seinem eigenen Projekt. Er ist als Produzent und Co-Songwriter extrem gefragt und war bereits an Arbeiten von Weyes Blood, Goldie Boutilier, Clara Luciani, Kirin J Callinan, Sega Bodega und Hannah Jadagu beteiligt. Diese Referenzen spiegeln sich in „BREAK“ nicht als Kopie wider, sondern als Erfahrung, die präzise eingesetzt wurde. Jeder Track klingt wie ein Ausschnitt aus einem Tagebuch, aber nie verschlossen. Die EP ist keine leichte Kost, aber sie zeigt, was möglich wird, wenn jemand Sound, Text und Produktion komplett in der eigenen Hand behält.
Im November stellt Max Baby „BREAK“ erstmals live vor – mit Shows in Amsterdam, Brüssel, London und einem Abschlusskonzert im Main Room in Paris am 19. November. Für alle, die Indie mögen, der atmosphärisch ist, aber Platz für Ecken und Kanten lässt, ist diese EP ein spannender Release.
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