Get Jealous veröffentlichen eine Überraschungssingle „Lullabye V1“

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Sagen wir mal so: Wer vermutet hatte, dass die Hamburger Band Get Jealous einfach stillschweigend verschwinden würde, hat sich grandios geirrt. Nach fast zwei Jahren ohne neues Material und lediglich einem einzigen Konzert Ende 2024 in der Elbphilharmonie gibt es nun einen überraschenden Release, der ohne jede Ankündigung erschien. Kein Teaser, kein Countdown, einfach nur „Lullabye V1“ an einem ganz gewöhnlichen Tag im August.

Die Single ist seit heute dem 28. August 2026 veröffentlicht worden. Zack! Otto, Marike und Marek scheinen auch nach neun gemeinsamen Bandjahren ihre Fähigkeit nicht verloren zu haben, ohne jede Vorwarnung kreative Lebenszeichen zu senden.

Kinderbuch und Neuanfang

Der Sound von „Lullabye V1″ erinnert an die nostalgischen Disney-Serien der 2000er Jahre, doch das ist keine naive Kinderzimmer-Romantik. Nach dem letzten Auftritt im Dezember 2024 folgte eine unbestimmte Pause, Funkstille und offenes Ende, und genau davon handelt der Song laut Bandaussage ebenfalls. Die Nummer ist eine Ode an sich selbst, an das bevorstehende neue Kapitel und an das Vertrauen, dass es genau das richtige sein wird, obwohl noch niemand weiß, was kommt.

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Die Lyrics lesen sich wie ein sanfter Abschied vom aktuellen Lebensabschnitt, ein leises Goodbye an das, was war, garniert mit Trost, Beruhigung und Ermutigung für alles, was folgen wird. In einem Statement erklärten Get Jealous, der Track sei ursprünglich als Wiegenlied für ein zukünftiges Kind entstanden, habe sich aber in einen persönlichen Reminder verwandelt.

Der Wecker ist gestellt

Ob „Lullabye V1“ wirklich nur eine alleinstehende Single bleibt oder womöglich der Auftakt zu mehr ist, lässt die Band bewusst offen. Die Bezeichnung „V1“ im Titel könnte darauf hindeuten, dass es weitere Versionen oder verwandte Stücke geben wird, doch konkrete Ankündigungen gibt es bisher keine.

Was jedoch bereits fest steht: Am 23. Januar 2027 steigen Get Jealous mit ihrer „Break Up Bash“ im Hamburger Übel & Gefährlich auf die größte Bühne ihrer bisherigen Bandgeschichte.


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