HALLO VOLTE veröffentlichen neue Single „Feuerwerk“ aus Debütalbum

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Kann man sich aus dem eigenen Schweigen verabschieden? HALLO VOLTE nehmen auf „Feuerwerk“ genau diese Frage wörtlich und schreiben einen Song, der klingt wie ein höfliches Tischgespräch über die eigene Bedeutungslosigkeit. Der Song ist die zweite Single aus ihrem Debütalbum „Wenigstens Wir“, das am 2. Oktober 2026 erscheint. Die Band um Jörn Dege (Gesang/Gitarre), Konrad Feldmeier (Synthesizer/Orgel), Daniel Fritz (Schlagzeug) und Benjamin Speh (E-Gitarre) hat bereits im Juli mit „Die üblichen Wunder“ vorgelegt.

Das Bemerkenswerte an „Feuerwerk“ ist nicht das, was explodiert, sondern was verpufft. Mit Synths, mehrstimmigem Gesang und einer Lead-Gitarre, die sich durch den Mix schlängelt, entsteht zeitgenössischer Synth-Pop mit 90s-Alternative-DNA und einem Hauch 80er-Jahre-Nostalgie. Hier einmal ein kleiner Live Einblick.

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Ein Abschied, der nicht aufhört

Die Lyrics sind dabei ein Selbstgespräch, das vor lauter Höflichkeit nicht zu einem Ende kommt. „Dreh dich um, ich hätte dir noch gern was geschrieben über mich“, heißt es gleich zu Beginn, und was folgt, ist eine Aneinanderreihung von Floskeln, hinter denen sich echtes Verstummen verbirgt.

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„Danke, gut“, „noch ein Kaffee“, „Zahlen, bitte“ Höflichkeit als Fluchtmechanismus. Der Song endet mit „auf Wiederhören Feuerwerk, auf Wiedersehen in Seltenheit“, eine Zeile, die ebenso melancholisch wie resigniert wirkt.

Was bleibt, wenn das Spektakel verglüht?

HALLO VOLTE sind vier Freunde, die sich seit Jugendtagen aus diversen Bands kennen, vor allem aus ihrem Vorgängerprojekt Seitenweise (2002–2004). Nach 18 Jahren fanden sie 2022 wieder zusammen, zunächst für ein Weihnachtskonzert, dann für die Debüt-EP „Anderswo“ (2025), die unter anderem von Dirk von Lowtzow gelobt wurde.

Das Album „Wenigstens Wir“ schließt mit dem ältesten Song der Band. Ein Kreis, der sich schließt, eine Rückkehr zum eigenen Anfang. Fünf Singles gehen dem Release voraus, und „Feuerwerk“ ist die zweite davon. Vielleicht ist genau das der Punkt: Manchmal ist das Schweigen lauter als jede Explosion. Wann habt ihr zuletzt ein Gespräch geführt, das nur aus Floskeln bestand und wusstet genau, was wirklich gemeint war?


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