Philine Sonny veröffentlicht neue Single „Gatekeeper“ und kündigt Album „Virgin Lake“ an

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Philine Sonny veröffentlichte gestern ihre neue Single „Gatekeeper“ – und macht damit klar, dass sie keine Respektlosigkeit mehr hinnimmt. Der Song ist nicht nur ein Statement, sondern auch die erste Auskopplung aus ihrem Debütalbum „Virgin Lake“, das 2026 erscheinen wird. Inhaltlich richtet sich „Gatekeeper“ gegen männliches Verhalten in der Musikindustrie, das von Herablassung bis hin zu übergriffigem Auftreten reicht.

Mit Zeilen wie „We’re classified, patronized / Disrespected, pressurized / You’re a fucking know-it-all“ bringt Philine Sonny ihre Wut klar auf den Punkt. Gleichzeitig bleibt sie nahbar, verwundbar und zeigt, dass hinter der Wut auch persönliche Erfahrungen stecken.

Ein Song über Haltung und Selbstachtung

„Gatekeeper“ ist nicht nur eine Anklage – es ist ein Song über Selbstachtung und das Recht, ernst genommen zu werden. Philine Sonny beschreibt ihn selbst als „großen Mittelfinger an Männer, die mir auf meinen Konzerten mit subtiler oder offener Respektlosigkeit begegnet sind“. Dass dieser Song der Startpunkt für „Virgin Lake“ ist, macht Sinn: Das Album ist als Prozess gedacht, als Erzählung über das Erwachsenwerden, geprägt von Umbruch, Verletzlichkeit und neuem Selbstbewusstsein.

Inspiriert wurde es u. a. durch Benedict Wells’ Roman „Hard Land“ und eine Soloreise nach Norwegen im Sommer 2024. Die Struktur des Albums spiegelt verschiedene Phasen wider – von Wut und Frust über Trauer und Selbstzweifel bis hin zu Momenten der Heilung und neuen Perspektiven.

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Von Unna hinaus in die Welt

Philine Sonny – bürgerlich Philine Bernsdorf – wurde 2004 in Unna geboren und startete schon mit zehn Jahren am Schlagzeug. Heute ist sie Multiinstrumentalistin, Songwriterin und Produzentin, deren Sound zwischen Indie-Rock, Folk, Bedroom-Pop und klassischem Songwriting liegt. Mit Einflüssen von Bruce Springsteen, Maggie Rogers oder Sam Fender bringt sie eine Mischung aus großen Melodien und intimen Texten mit.

Bereits ihre EPs „Lose Yourself“ (2023) und „Invader“ (2024) machten deutlich, dass sie Themen wie Depression, Angst und Selbstkritik nicht ausklammert, sondern offen verarbeitet. „Gatekeeper“ führt diesen Weg konsequent fort: als Song über strukturelle Macht, aber auch als Stück über den Mut, die eigene Stimme nicht verstummen zu lassen. Mit dem Refrain „Sonny is a rider“ setzt Philine Sonny ein Zeichen für Durchhalten, Andersmachen und Neubeginn – und damit den Start für ein Album, das 2026 sicher viele überraschen wird.

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