Ava Adonia veröffentlicht düstere Electropop-Single „dark passenger“
Wenn du nachts mit offenem Fenster durch die Stadt fährst und im Rückspiegel dein eigenes schlechtes Gewissen siehst, dann weißt du, was Phase ist. Ava Adonia macht genau daraus einen Song und stellt eine Frage, die tiefer sitzt als jeder Bass: Sind wir alle verrückt oder ist es der Rest der Welt? Die Electropop-Produzentin aus dem Saarland bewegt sich zwischen smudged Eyeliner und leeren Tanzflächen, irgendwo da, wo Lady Gaga auf Billie Eilish trifft.
Mit „dark passenger“ liefert Ava Adonia jetzt eine düstere Hymne für alle fragwürdigen Entscheidungen, die man in einer einzigen Nacht treffen kann. Der Track ist ein dunkler Electropop-Song mit tiefen Bässen und einer Atmosphäre, die sich anfühlt, wie eine nächtliche Fahrt mit Blaulicht im Rückspiegel und Wind in den Haaren.
Zwischen Melancholie und Rebellion
Ava Adonia schreibt, singt und produziert ihre Musik komplett selbst und erschafft damit einen Sound, der irgendwo zwischen Soft Grunge und elektronischem Pop angesiedelt ist.
Ihre Themen sind verletzlich, roh und ungeschönt, während die Produktion genau das Gegenteil tut: Sie trifft hart, direkt und ohne Umwege. Es scheint so, als habe die Newcomerin ihren Stil gefunden und ist bereit, ihren eigenen Weg zu gehen und den auch durchzuziehen.
Wer ist hier jetzt verrückt?
Nach ihrem Release „brave“ und der EP „dead girls can’t smile“ setzt Ava Adonia mit „dark passenger“ ihre konsequente künstlerische Linie fort. Die Single ist eine Einladung, die eigene dunkle Seite nicht zu verstecken, sondern sie anzunehmen und zu ihr zu stehen.
Vielleicht sind wir am Ende doch nicht verrückt, sondern sehen einfach ein, dass schlechte Entscheidungen manchmal die interessantesten sind. Oder vielleicht sind die wirklich Verrückten die, die immer alles richtig machen wollen?
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