Hedonistische Fluchten: Streichelt neueste Single „Eines Tages“

Credit: Florian Weichelt

Mit der neuesten Veröffentlichung „Eines Tages“ zeigt Streichelt eine kraftvolle Single, welche die Abgestumpftheit einer von Reizüberflutung geprägten Gesellschaft thematisiert. Das auffällige Artwork mit einem Riss zwischen den Augen symbolisiert treffend die verborgenen Emotionen, die durch die heutige Überstimulation verdeckt werden. Die Lyrics reflektieren die Flucht in den Hedonismus als vorübergehenden Trost, während der Künstler resigniert darauf hinweist:

Eines Tages werde ich vielleicht lieben können, doch bis dahin bleib ich taub zwischen den Ohren.

Grau enthält alle Farben

Streichelt, der vor etwa einem Jahr mit „Sicher Nicht“ in die Musikszene eintrat, hat bereits mit seinen vorherigen Veröffentlichungen die Aufmerksamkeit der NNDW-Szene auf sich gezogen. Durch seine einzigartige Herangehensweise verleiht er dem Genre eine leichte Melancholie und das Versprechen, dass am Ende alles gut wird.

Die Musik von „Eines Tages“ trägt die Handschrift von Streichelt und Jan Kerscher, die den Sound auf ein neues Level heben. Melodisch-technoiden Synthesizerwelten treffen hier auf ein Post-Punk-Fundament, während die Vocals Raum für individuelle Interpretationen lassen.

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Das begleitende Musikvideo zu „Eines Tages“ bietet ein cineastisches Erlebnis, das die Entwicklung des Songs auf visueller Ebene unterstreicht. Gedreht in den Lavafeldern des spanischen Teides, erzählt es die Geschichte von der grauen Welt der steinernen Geschöpfe hin zu mehr Leben, Farben und Emotionen. Die Entscheidung, das Video größtenteils schwarz-weiß zu halten, verleiht dem Werk eine kraftvolle und kohärente visuelle Botschaft.

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Ich bin mit Leidenschaft dabei, die neuesten Singles, EPs und Alben zu erkunden und zu analysieren. Hier teile ich meine Einblicke und Wissen über aufstrebende Künstler*innen und Bands.