kid dad: Neues Album „love away the sadness“ über Selbstzweifel und Hoffnung

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Wer sich nachts selbst beim Ins-Leere-Starren ertappt und dabei die unbequemsten Fragen stellt, wird sich auf „love away the sadness“ direkt wiederfinden. Heute am 11. September 2026 veröffentlichen kid dad ihr neues Album, auf dem sie Selbstzweifel und Hoffnung nicht gegeneinander ausspielen, sondern als Dauerschleife akzeptieren, in der die meisten von uns stecken. Wo verliert man sich selbst, nur um für andere genug zu sein? Wem tue ich eigentlich gut, und wer tut mir gut?

Das Berliner und Paderborner Trio kehrt mit diesem Release zu seinen DIY-Wurzeln zurück und produziert das Album komplett im eigenen Proberaum. Keine glattpolierten Schichten, keine überproduzierte Perfektion, sondern Energie zwischen Garage Rock, Indie und Post-Punk.

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Sound und Entstehung

Der Sound von „love away the sadness“ atmet, stolpert und wird laut, genau dann, wenn die Themen es auch tun. Laute Drums, cleane Gitarren und ein scheppernder Bass lassen Raum für Fehler und Momente, die nicht planbar sind. kid dad haben sich bewusst gegen Kontrolle entschieden, weil Kontrolle in einem Album über den ewigen Kampf mit dem eigenen Kopf fehl am Platz wäre. Bereits die vorab veröffentlichte Single „Something New“ zeigt, wohin die Reise geht: ein Song über die Sehnsucht nach Veränderung bei gleichzeitiger Unfähigkeit, wirklich anzukommen.

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Die Songs bewegen sich zwischen lähmendem Selbstzweifel und plötzlicher Hoffnung, ohne dabei in Klischees abzurutschen. kid dad liefern keine Lösungen, sondern die richtigen Fragen für alle, die sich selbst im Weg stehen und trotzdem irgendwie weitermachen.

Kontext und Haltung

Auf „love away the sadness“ finden sich auch politische Töne, die aus Überforderung und Hilflosigkeit entstanden sind, nicht aus dem Wunsch, Antworten zu geben. Es ist ein Album über den Versuch, irgendwann nicht mehr gegen sich selbst zu kämpfen, ohne dabei den Zeigefinger zu heben.

Nach weiteren Singleauskopplungen wie „Can I Get a Maybe?“ und „Dreamboy“ schließt kid dad damit ein neues Kapitel ab, das experimentierfreudiger ist als alles zuvor. Das Trio aus Bene, Max und Michi hat sich von starren Strukturen befreit und lässt auf diesem Album einfach geschehen, was passiert, wenn drei Menschen zusammen in einem Raum spielen.

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