Lars Bygdén veröffentlicht neues Album „War“: Vom Licht ins Dunkel

von

Anzeige*

Lars Bygdén veröffentlicht heute am 16. Oktober sein neues Album „War“ über Massproduktion. Es ist sein erstes Studioalbum seit One Last Time for Love aus dem Jahr 2022. Damals verarbeitete der schwedische Singer-Songwriter den Tod seiner Frau, die 2017 an Krebs gestorben war.

Die neue Platte hat Wurzeln, die dreißig Jahre zurückreichen. „One Last Time for Love“ war eine posttraumatische Auseinandersetzung mit dem Verlust, die dort ansetzte, wo sein Vorgängeralbum „Dark Companion“ geendet hatte: nach der Beerdigung.

Politisches Erwachen in den 1990ern

Doch „War“ geht andere Wege. Bygdén erzählt, dass die Idee zum Album bereits Anfang der 1990er-Jahre an der Ålsta-Folkhögskola in Fränsta entstand. Dort hatte er einen Lehrer, der vom Pendel zwischen Licht und Dunkelheit sprach. Dieser Lehrer prophezeite, dass das Pendel nicht von allein zurückschwinge. Man müsse ihm selbst einen Impuls geben.

Diese Prophezeiung zieht sich durch „War„. Die acht Songs kreisen um Vernunft gegen Gefühle, Wissen gegen Dummheit, Gut gegen Böse. Bygdén selbst beschreibt das Album als Reflexion über den Krieg, den er seit jener Zeit näher rücken sieht.

Anzeige*

Studio Atlantis und neue Klänge

Aufgenommen wurde „War“ komplett im traditionsreichen Studio Atlantis in Stockholm. Produzent Ola Gustafsson, der schon mit Lars Winnerbäck und Melissa Horn arbeitete, unterstützte Bygdén dabei erstmals als enger musikalischer Partner.

Klanglich bleibt der 53-Jährige seinen Wurzeln in Americana und nordischer Folkmusik treu. Gleichzeitig erweitert „War“ seinen Sound um analoge und elektronische Elemente. Das passt zur thematischen Bandbreite, die von historischen Denkströmungen bis zu aktuellen politischen Entwicklungen reicht. Schwingt das Pendel für euch gerade eher in Richtung Vernunft oder Gefühl?

MEHR INFOS

Tickets
Streaming
Artist-Page

Du möchtest weitere Beiträge zu Neuveröffentlichungen, Events und Musik-News lesen? Hier kannst du weiterstöbern.

Empfehlung von der Redaktion

Künstler*innen: