Royal Blood kündigen fünftes Album Dead Company und neue Single an

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Was entsteht, wenn zwei Musiker zwei Jahre Pause machen und dann ohne Druck ins Studio gehen. Das britische Duo Mike Kerr und Ben Thatcher wollte herausfinden, was möglich ist mit zwei Menschen, zwölf Noten und unendlichen Möglichkeiten. Statt vorzeigbarem Hochglanz-Rock ist dabei etwas anderes entstanden.

Das fünfte Studioalbum Dead Company erscheint am 13. November 2026 via Warner Records. Die letzte Platte Back To The Water Below liegt bereits drei Jahre zurück, in der Zwischenzeit haben sich Royal Blood bewusst aus dem Rampenlicht zurückgezogen. Ohne Deadline und ohne Ablenkungen gingen sie 2025 ins Studio. Das Ergebnis ist selbstproduziert oder, wie die Band es nennt, anti-produziert.

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Der Sound

Der erste Song Ten Over Ten ist ein bedrohlicher Desert-Rock-meets-Motörhead-Koloss. Die Basslinie von Mike Kerr hämmert durch die Speaker, Ben Thatcher lässt seine Drums donnern. Der Track entstand aus einer ungewöhnlichen Inspiration. Frontmann Kerr trainierte für einen Marathon, und so dreht sich der Song um Ausdauer und die eigenen Grenzen. Der offizielle Videoclip ist bereits verfügbar und transportiert diese Intensität visuell.

Dead Company soll so roh, menschlich und direkt wie möglich klingen. Das zehn Songs umfassende Album verzichtet auf Studio-Tricks und setzt stattdessen auf die pure Energie zweier Instrumente. Die Band selbst sagt dazu: Nachdem wir den Royal-Blood-Motor ein paar Jahre im Leerlauf hatten, haben wir die Drehzahl hochgefahren und spielen schneller und härter als je zuvor mit diesem Album.

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Zurück zu den Wurzeln

Das alles klingt nach einer bewussten Rückkehr zum Kern dessen, was Royal Blood ausmacht. Kein Wunder, dass die beiden das Material mit Blick auf die Bühne geschrieben haben. Sie wollen diese Songs in den kommenden Jahren live spielen. Die Band hat bereits drei ausverkaufte Warm-up-Shows in Großbritannien für Ende August angekündigt, bevor das Album im November offiziell erscheint.

Die These vom Anfang löst sich also so auf: Wer nichts beweisen muss, kann mutiger sein als je zuvor. Zwei Jahre Pause haben Mike Kerr und Ben Thatcher nicht geschwächt, sondern geschärft. Statt ein weiteres Arena-kompatibles Album zu produzieren, liefern sie die rohe Essenz ihrer Band ab. Ob Dead Company live genauso ungeschliffen klingen wird wie auf Platte, oder ob gerade diese Unvollkommenheit im Club funktioniert?

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