Es ist ein trauriges Wochenende für die Musikwelt: der langjährige Schlagzeuger der Foo Fighters, Taylor Hawkins, wurde am 25. März tod auf seinem Hotelzimmer in Bogotá ausgefunden. Die US-Amerikanischen Rocker befanden sich in der Kolumbianischen Metropole um dort auf dem Lollapalooza-Festival aufzutreten.

Die gesamte Rockszene ist aufgrund von Taylors frühem Tod geschockt. Er war mehr als nur der Drummer Sänger der Foo Fighters, er war ein wichtiger Teil des Rock‘ n‘ Roll-Kosmos – musikalisch wie auch menschlich. Seit 1997 schwang er unter der Schirmherrschaft von Dave Grohl die Sticks in der enorm erfolgreichen Band, und machte sich durch sein dynamisches, technisch versiertes Spiel einen Namen als Musiker. Aber auch als Sänger trat er öfter in Erscheinung, etwa auf den Foo Fighter-Liedern ‘Cold Day In The Sun’, ‘Sunday Rain’ oder live bei diversen Covernummern. Vor allem an den legendären Auftritt im Londoner Wembley Stadium werden sich Fans noch lange erinnern, bei dem Taylor mit musikalischer Begleitung von Jimmy Page und John Paul Jones den Led Zeppelin-Klassiker ‘Rock And Roll’ zum Besten gab.

Sein herzlicher und gutmütiger Charakter wird schwer vermisst werden. Unzählige Musikerkollegen erinnern sich an schöne und besondere Momente, die sie mit dem charmanten Blondschopf aus Kalifornien erlebt haben. Dass er nur Fünfzig Jahre unter ihnen weilte, trifft jeden einzelnen von ihnen. Zuletzt konnten sich Fans von seiner sympathischen Art in der Foo Fighters-Horrorkomödie „Studio 666“, die für den Horrorfilmfan Taylor eine ganz besondere Erfahrung war, unterhalten lassen.

Seine Bandkollegen sind schwer getroffen. Auf ihren Social-Media-Kanälen teilten sie die traurigen Nachrichten und verdeutlichten, dass sie „durch den tragischen und verfrühten Verlust unseres geliebten Taylor Hawkins am Boden zerstört“ sind, aber sein „musikalischer Geist und sein ansteckendes Lachen für immer unter uns allen weiterleben“ wird. Wie es nun mit der Band weitergeht, ist unklar. Dass die noch laufende Tour nach dem tragischen Ereignis weitergeführt wird, ist eher unwahrscheinlich. Sicher ist nur eins: Taylor Hawkins Tod reißt ein Loch in die Musikwelt, dass nicht zu füllen ist.

Autor*in

Egal ob bei Konzerten, im Proberaum oder Zuhause vor der Anlage – Musik ist für Simon alles. Da er in seiner Freizeit deshalb sowieso schon alle zutextet, hat er es sich auch noch zum Beruf gemacht.