Zsá Zsá veröffentlicht ihr Debütalbum „Thirst Trap“
Seit Freitag ist es offiziell: Zsá Zsá hat mit „Thirst Trap“ ihr erstes Album veröffentlicht. Damit schließt sie ein Kapitel, das von großen Festivalauftritten, Millionen Streams und Songs wie „bad bunnies“ geprägt war – und öffnet gleichzeitig ein neues. Auf zehn Tracks zeigt sie, wer sie heute ist: eine Pop-Artistin, die laut sein kann, wenn es nötig ist, und dabei immer persönlich bleibt. Entstanden ist das Album in Zusammenarbeit mit Produzent Replay Okay, der den Sound zwischen provokantem Pop und verletzlicher Intimität balanciert. „Thirst Trap“ ist nicht nur ein Debüt, sondern ein Statement: Zsá Zsá will mehr als Hits, sie will erzählen.
„Raris & Rovers“ als Herzstück
Die Fokussingle „Raris & Rovers“ nimmt auf dem Album eine besondere Rolle ein. Hier erzählt Zsá Zsá von Erfahrungen, die sie als junge Frau gemacht hat – Erfahrungen mit Machtgefällen, toxischen Beziehungen und der Suche nach einem Ausweg. Zeilen wie „Jetzt bin ich in Boulder und träum’ von Raris und Rovers / Geh’ durch die Hölle mit ’nem pädophil’n Opa / Ich wollt Musik machen, jetzt sitz’ ich auf sei’m Sofa“ sind schonungslos direkt. Sie zeigt, dass Popmusik mehr sein kann als leichte Unterhaltung: ein Spiegel für Erfahrungen, die oft verschwiegen werden. Der Song wechselt zwischen spielerischem „Na, na, na, na“-Refrain und harten Bildern, was ihn so eindringlich macht.
In „Raris & Rovers“ wird deutlich, dass Zsá Zsá ihre Vergangenheit nicht ausblendet, sondern in Kunst verwandelt. Die Ambivalenz – zwischen provokanten Szenen wie „Shotgun Willie’s, bin am strippen heute mit seiner Sis“ und dem gleichzeitigen Wunsch, Musik zu machen – verleiht dem Song eine Ehrlichkeit, die unbequem, aber notwendig ist. Replay Okays Produktion bettet diese Texte in einen Sound, der klar strukturiert ist und genug Raum für die Stimme lässt. So wird aus einer persönlichen Geschichte ein Track, der auch für andere Generationen spricht.
Ein Album über Stärke und Verletzlichkeit
„Thirst Trap“ ist nicht nur durch eine Single definiert. Auf den restlichen Songs wechselt Zsá Zsá zwischen unterschiedlichen Rollen: mal laut, mal verletzlich, immer kompromisslos. Sie erzählt von Erwachsenwerden, Grenzüberschreitungen, von Stärke und Selbstbehauptung. Damit zeigt sie, dass Pop nicht immer glatt sein muss – er darf unbequem sein, nahbar, widersprüchlich. Gerade darin liegt die Relevanz: junge Hörer*innen finden hier Geschichten, die sie ernst nehmen und nicht kleinreden.
MEHR INFOS
Tickets
Streaming
Artist-Page
Du möchtest weitere Beiträge zu Neuveröffentlichungen, Events und Musik-News lesen? Hier kannst du weiterstöbern.








