Debüt-EP von lovehead: „fanta lustig“ feiert Jugend, Witz und ungezügelte Spätsommer-Tage
Das österreichische Trio lovehead bringt mit „fanta lustig“ seine erste EP raus – acht Tracks, die von Freundschaften, Überheblichkeit und Spätsommer-Momenten erzählen. Anna, Leni und Mara aus dem Burgenland haben jahrelang im Proberaum an ihrer Musik gearbeitet, bevor sie Anfang 2025 mit ihrem Debüt „denkst du an mich“ durchstarteten. Der Song schaffte es sofort auf Platz eins der FM4-Radiocharts. Seitdem haben die drei nicht nur einen Plattenvertrag und Management bekommen, sondern auch ein Team aus Freund*innen in Wien aufgebaut, mit dem sie ihre ersten Musikvideos gedreht haben. Die Songs auf „fanta lustig“ sind aber alle vor diesem schnellen Erfolg entstanden – zu einer Zeit, als der Proberaum noch ihr wichtigster Rückzugsort war.
Die EP verbindet Indie-Rock mit Grunge-Elementen und einem direkten, intuitiven Songwriting. Anna, Leni und Mara schreiben fast alle Stücke gemeinsam und teilen sich auch die Vocals – keine von ihnen steht im Vordergrund, sondern sie erzählen aus einer geteilten Perspektive. Das hört man den Tracks auch an: Sie handeln von den großen und kleinen Momenten des Erwachsenwerdens, von Veränderungen nach der Schulzeit und vom Ausloten eigener Grenzen.
Zwischen Witz und Selbstbehauptung
Die acht Stücke auf „fanta lustig“ decken eine große emotionale Bandbreite ab. In „denkst du an mich“ geht es um eine Freundschaft, die nach dem Ende der Schulzeit auseinanderdriftet. Der Track „anthony“ erzählt von einem Korb, den lovehead jemandem in einer Bar geben, während „sex am see“ einen entspannten Sommertag beschreibt. Mit „erdnussallergie“ landeten die drei im Frühjahr ihren ersten viralen Hit auf TikTok. Der Song ist gleichzeitig eine Ansage an alle, die Indie-Rock nur mit melancholischen männlichen Künstlern assoziieren wollen – verpackt in einem Sound, der Spaß macht und trotzdem konfrontativ ist.
Noch direkter wird es im Outro „veränder mich“, in dem sich lovehead gegen Bullying und verletzende Kommentare wehren. Anna singt über stachelige Gitarren: „Gestern Nacht hab ich nur für mich getanzt, weil ich weiß, dass du wieder Kommentare machst. Über mich und wie ich bin – dann mag ich mich nicht, wie ich bin“. In „lieder für mich“ folgt dann ein kathartischer Screamo-Moment, in dem sie mit alten Versionen von sich selbst abschließen und sich von emotionalem Ballast befreien. Diese selbstbewussten Tracks stehen neben den unbeschwerten Momenten und schaffen so ein ehrliches Bild ihrer Erfahrungen.
Von der EP direkt auf Tour
lovehead haben 2025 bereits über 40 Festival-Shows gespielt und waren als Support für Berq, Provinz und 01099 unterwegs. Wenige Wochen nach der Veröffentlichung von „fanta lustig“ starten sie jetzt ihre erste eigene Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Im Februar 2026 spielen sie in Berlin (Modus), Hamburg (Hafenklang), Köln (Artheater) und München (Ampere). Die drei wissen inzwischen, dass sie auf der Bühne einfach sie selbst sein können – und genau das macht ihre Shows aus.
Was „fanta lustig“ auszeichnet, ist die Offenheit und Ehrlichkeit, mit der Anna, Leni und Mara ihre Geschichten erzählen. Die EP zeigt, dass man alles ausprobieren und teilen kann, wenn man in guter Gemeinschaft unterwegs ist. Die acht Songs feiern Neugier, kleine Momente, die sich groß anfühlen, und das Ziehen eigener Grenzen. Für lovehead ist das erst der Anfang – ihre Band-Story klingt jetzt schon genauso spannend wie ihre Musik.
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