GIRLI mit neuem Album „it’s just my opinion“ und Single „Romantic Sadness“

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Die Londoner Alt-Pop-Künstlerin GIRLI hat ihr drittes Studioalbum „it’s just my opinion“ für den 8. Mai 2026 angekündigt und liefert mit „Romantic Sadness“ bereits heute einen ersten Vorgeschmack. Der Song thematisiert den seltsamen Drang, Herzschmerz zu romantisieren, um ihn überhaupt ertragen zu können – getragen von Synthesizern, Streichern und einem treibenden Beat. 

GIRLI erklärt, dass der Track von einem Gespräch mit ihrer jüngeren Schwester inspiriert wurde, die gerade eine Trennung durchmachte und meinte: „Es ist schwer, wenn man die Traurigkeit nicht einmal mehr romantisieren kann – und es einfach nur trauig ist.“ Daraus entstand ein Song über die Art, wie wir versuchen, schwierige Momente in unserem Leben zu verklären – mit visuellen Lyrics über Lippenstift am Weinglas, Rauchen auf der Fensterbank und Jane-Austen-Romane.

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über Tränen zu Triumph

„Romantic Sadness“ verwandelt Verletzlichkeit in etwas beinahe Euphorisches – nach außen hin beschwingt, im Inneren schmerzhaft. Mit der Zeile „I tried to turn it all into a story, forget that it’s happening to me“ trifft GIRLI den fragilen Zwischenraum zwischen Verwüstung und Verdrängung, in dem das Vortäuschen von Stärke fast real wird. 

Die neue Single markiert das letzte Kapitel einer Liebesgeschichte und zeigt GIRLI in ihrer bislang ehrlichsten künstlerischen Phase. Seit Ende 2025 deutet die Musikerin ihr neues Kapitel bereits mit Songs wie „Better Undressed“ und „Slap On The Wrist“ an – und schlägt dabei eine geerdetere Richtung ein: weniger Hochglanz, mehr Haltung, mehr unmittelbare Ausdruckskraft. Statt auf bloßen Pop-Appeal setzt sie nun auf Ecken, Kanten und Nahbarkeit.

Indie-Sleaze-Energie trifft auf Alt-Pop-Klarheit

Mit „it’s just my opinion“ betritt GIRLI selbstbewusst ihr drittes Album-Kapitel – pointiert, geschlossen und fest verankert in dem, wofür sie seit ihrem Debüt steht. Aufgewachsen im Norden Londons, kanalisiert sie die Hektik und Unmittelbarkeit der Indie-Sleaze-Ära in Songs, die sich lebendig anfühlen wie ein überfüllter Clubabend in Camden oder Shoreditch. Es ist klassischer GIRLI-Alt-Pop: nostalgisch, chaotisch, furchtlos – nun jedoch mit einer neuen, geschärften Klarheit. 

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Seit ihrem Durchbruch mit dem 2024er Album „Matriarchy“ hat sich die offen queere Künstlerin einen festen Platz in der Alternative-Szene erarbeitet – mit mutigem Storytelling, das poppige Essenz mit undergroundiger Energie verbindet. Auch auf ihrem neuen Werk thematisiert GIRLI weiterhin Identität, mentale Gesundheit und gesellschaftlichen Wandel – allerdings aus einer sanfteren, menschlicheren Perspektive. Was glaubt ihr: Wird „it’s just my opinion“ GIRLIs bisher stärkstes Album?

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