Whitney veröffentlichen neue Single „Damage“ und kündigen Album „Small Talk“ an
WHITNEY veröffentlichen mit „Damage“ eine neue Single, die leise klingt – und trotzdem hängen bleibt. Der Song ist Teil des kommenden Albums „Small Talk“, das am 7. November über AWAL erscheint. „Damage“ erzählt von Trennung, Schuld und dem Versuch, Dinge loszulassen, die längst passiert sind. „We don’t even recognize the damage done yet“ – dieser Satz zieht sich wie ein Echo durch den Song. Sänger und Schlagzeuger Julien Ehrlich beschreibt den Entstehungsprozess so: „Wir haben eine Weile gebraucht, um zu akzeptieren, dass es okay ist, wieder über Herzschmerz zu schreiben. Solange es sich nach uns anfühlt.“
Die Stärke von „Damage“ liegt genau in diesem Spannungsfeld: zwischen Verletzlichkeit und Gelassenheit, zwischen Erinnern und Vergessen. Musikalisch bleibt Whitney ihrem organischen Sound treu. Trotzdem wirkt der Song nicht nostalgisch, sondern gegenwärtig. Nach experimentelleren Momenten auf dem letzten Album „Spark“ klingt „Damage“ wie eine Rückbesinnung auf das, was Whitney ausmacht: Songs, die Zeit brauchen, um sich zu entfalten, aber umso länger nachwirken.
Ein Album über Nähe, Brüche und das Danach
„Small Talk“ ist bereits das vierte Studioalbum der Band – aufgenommen ohne Produzent, mit Freund*innen, die spontan im Studio vorbeischauten. Whitney erzählen darin von den leisen Momenten, in denen Beziehungen kippen oder Erinnerungen bleiben. Neben „Damage“ finden sich Stücke wie „Islands (Really Something)“ und „Evangeline“ mit Madison Cunningham, die das emotionale Spektrum der Platte erweitern. Dass Julien Ehrlich und Max Kakacek nach fast zehn Jahren Bandgeschichte wieder so nah an ihrem Anfang klingen, ist kein Zufall: Nach Projekten wie „Candid“ oder „Spark“ wollten sie zurück zur Einfachheit, zurück zum Gefühl, das ihre Musik 2016 mit „Light Upon the Lake“ groß gemacht hat.
Whitney schaffen es, Herzschmerz nicht als großen Knall, sondern als stillen Prozess zu zeigen. Es ist Musik, die sich in die Gegenwart legt, ohne laut zu werden – und genau das macht sie relevant für alle, die mit Verlust, Erinnerung oder Veränderung etwas anfangen können.
Tour 2026: Whitney live in Deutschland
Mit der Veröffentlichung von „Small Talk“ kündigen Whitney auch eine Welttournee für 2026 an. In Deutschland spielt die Band vier Konzerte – am 11. Februar in München, am 12. Februar in Berlin, am 15. Februar in Hamburg und am 19. Februar in Köln. Seit ihrer Gründung 2015 in Chicago haben Julien Ehrlich und Max Kakacek bewiesen, dass sie Indie-Rock, Soul und Pop mit einer fast handwerklichen Ruhe verbinden können.
Mit „Damage“ und dem kommenden Album „Small Talk“ kehrt Whitney zu dieser Stärke zurück. Es geht nicht um große Gesten, sondern um kleine Wahrheiten – um das, was bleibt, wenn Worte nicht mehr reichen. Für alle, die ruhige, durchdachte Musik lieben, ist „Damage“ mehr als eine neue Single – es ist ein Reminder, dass Verletzlichkeit kein Widerspruch zu Stärke ist.
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