Mwita Mataro singt sich durch die Wiener Kaffeehauskultur: „Magdalena“
Manchmal reicht ein Job-Wechsel nicht, um das Herz einer Kollegin zu erreichen… manchmal braucht es einen ganzen Song, der ihren Namen durch halb Wien trägt. Mwita Mataro erzählt in „Magdalena“ von einem Protagonisten, der für die Liebe kündigt, in einem anderen Wiener Kaffeehaus anheuert und am Ende doch wieder zurückkehrt, weil die Angebetete einfach nicht aufhört, in seinem Kopf zu kreisen.
Die Geschichte klingt wie eine romantische Komödie aus der Wiener Kaffeehauskultur, doch die Single ist mehr als nur eine Anekdote: Sie ist eine Ode an die Sehnsucht, an die Sturheit der Gefühle und an die Hoffnung, dass sich am Ende doch noch alles fügt. Der Song erschien am 19. Juni 2026 über LasVegas Records und ist auch als Musikvideo verfügbar.
Ein Liebeslied im Salzburger Dialekt
Mwita Mataro singt in seinem Salzburger Dialekt, der bereits leicht vom Wienerischen durchsetzt ist, und macht damit klar, dass „Magdalena“ nicht nur ein Liebeslied ist, sondern auch ein Bekenntnis zur eigenen Herkunft. Der Refrain lebt davon, dass der Name „Magdalena“ gedehnt wird, wie ein langer Seufzer, der sich durch die Stadt zieht – und beim Live-Konzert wird das Publikum zum Chor, der die Sehnsucht verstärkt.
Es geht um die kleinen Dramen des Alltags, um verpasste Chancen und um die Frage, ob man für die Liebe wirklich alles riskieren sollte. Mwita Mataro beantwortet das mit einem klaren Ja.
Vom Liebeslied zum Debütalbum
Nach Singles über Herkunft, politischen Diskurs und mentale Gesundheit widmet sich Mwita Mataro nun der Liebe – und bleibt dabei seiner Linie treu, Österreich in all seinen Facetten zu zeigen. Die Geschichte vom unglücklich Verliebten, der zwischen dem Kaffee Alt Wien und dem Café Prückl hin und her pendelt, ist nicht nur eine persönliche Anekdote, sondern auch ein Sinnbild für die Widersprüche und Sehnsüchte, die das Land prägen.
Im Herbst 2026 erscheint sein Debütalbum „Austrodrama“, das genau diese Themen aufgreift und zu einem Gesamtbild verdichtet. Bis dahin bleibt die Frage: Würdet ihr für die große Liebe euren Job aufgeben, auch wenn die andere Person euch nicht einmal bemerkt?
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