Lea Willms – neue Single „Reunion“ als Vorgeschmack auf „Marbles“

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Lea Willms veröffentlicht am 24. Oktober ihre neue Single „Reunion“ – und kündigt damit ihr Debütalbum „Marbles“ für 2026 an. Der Song ist ein Moment des Loslassens, eine leise Befreiung, die sich über schimmernde Gitarren und sanft steigende Pop-Melodien entfaltet. „Reunion“ beginnt zurückhaltend, fast brüchig, bevor er sich öffnet und ein Gefühl von Klarheit hinterlässt.

„I don’t wanna see you again, not even by accident“, singt Lea Willms – eine Zeile, die das Ende einer Beziehung beschreibt, ohne Bitterkeit, sondern mit Ruhe und Konsequenz. Der Song zeigt, wie sich Abschied anfühlen kann, wenn man gelernt hat, Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Entstanden ist die Single in einer Phase, in der Willms zwischen Deutschland und Großbritannien pendelte, um ihren Sound zu finden.

Ein Neuanfang in schimmernden Tönen

Die in Berlin lebende Musikerin verbindet in „Reunion“ Einflüsse aus Indie-Folk, Alternative und Pop. Ihr Sound klingt modern, aber bleibt immer nah am Songwriting – geprägt von klaren Melodien und einer Stimme, die Geschichten erzählt, statt sie zu dramatisieren. Aufgewachsen in einer kleinen Stadt am Rhein, fand Lea Willms früh Zugang zu Musik über die Plattensammlung ihrer Eltern – Bob Dylan, Neil Young, The Beatles.

Mit vierzehn schrieb sie erste Songs, später zog sie nach Manchester, wo sie in einer offenen Musikszene ihre Richtung fand. Dort entstand auch der Wunsch, aus Introspektion Stärke zu ziehen – ein Gedanke, der in „Reunion“ spürbar ist. Der Song ist kein Rückblick voller Schmerz, sondern der Blick nach vorne, wenn man die eigene Verletzlichkeit akzeptiert.

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Vom Loslassen zum Neubeginn

Mit der Veröffentlichung von „Reunion“ schließt Lea Willms das Kapitel vor ihrem Debütalbum „Marbles“ ab. Das Album wird 2026 erscheinen und Themen wie Liebe, Angst und Identität aufgreifen. Produziert wurde es im Sloe Flower Studio in Chester, wo Willms gemeinsam mit Produzent James Wyatt an ihrem Klang gearbeitet hat – klar, warm und auf das Wesentliche reduziert.

Lea entwickelt sich zu einer Stimme, die sich in der Newcomer-Indie-Pop-Bubble durch Sensibilität und Haltung auszeichnet. „Reunion“ steht als Vorbote für diesen Weg: als Stück über den Mut, loszulassen, ohne zu vergessen. Für Fans von Phoebe Bridgers, Gracie Abrams oder Soccer Mommy dürfte das der Moment sein, Lea Willms auf dem Radar zu haben.

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