Ro Bergman veröffentlicht „Skin“ – dritte Single aus dem Album „SAUM“

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Es gibt Momente, in denen das Weglaufen nicht Flucht, sondern ein Akt der Selbstfindung ist – und genau dort beginnt „Skin“ von Ro Bergman. Die dritte Single aus seinem kommenden Debütalbum „SAUM“ führt eine Erzählung weiter, die mit dem Aufbruch in „Start“ begann, sich mit den Umwegen in „No Mistakes“ fortsetzte und nun an einen Punkt gelangt, an dem das Versteckspiel keine Option mehr ist.

Mit „Skin“ veröffentlichte der österreichische Songwriter am Freitag eine Single, der sich der unmittelbaren Konfrontation mit sich selbst widmet. Im Kern erzählt der Song von Schichten, die zu eng geworden sind, von dem Gefühl, dass etwas unter der Haut brennt, das man nicht erklären kann – und vom Moment, in dem man sich entscheidet, diese Haut abzustreifen.

Wenn Narben zu Wahrheiten werden

Der Song ist eine Indie-Ballade über das Ende der Stagnation, eine Momentaufnahme der Häutung, bei der nichts mehr verborgen bleiben kann. Die Zeile „I can see you and all of your scars“ ist dabei nicht Vorwurf, sondern Wahrheit, die Narben sind hier keine Wunden, sondern Spuren eines Weges. Sie machen Raum frei für das, was noch kommt, für das, was man noch sein kann, wenn man sich nicht länger versteckt.

Ro Bergman könnte mit dieser Zeile das zentrale Thema seines gesamten Albums anklingen lassen, denn „SAUM“ scheint ein Konzeptalbum über Übergänge und Grenzlinien zu sein. Die Produktion erinnert an die hymnischen Gitarren von The War on Drugs, lässt das Hoffnungsvolle durchschimmern, ohne das Unruhige zu verleugnen.

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Kreise, die nach außen führen

„I’ve been running in circles, I’ve been in a haze“ fängt diese Benommenheit vor dem Aufbruch ein, ohne in Resignation zu verfallen, sondern wirkt wie ein energetisches Statement über die Befreiung. Ro Bergman besingt das Kreisen in alten Mustern und den inneren Nebel, der einem die Sicht versperrt, bis man begreift, dass man weiterlaufen muss. Der Track vertieft die thematische Welt von „SAUM“, verbindet Indie-Rock mit poetischer Bildsprache und moderner Pop-Sensibilität.

Der österreichische Songwriter zeigt mit „Skin“, dass er genau weiß, wovom er spricht: vom Verlust, vom Weiterlaufen und vom Raum, der entsteht, wenn man sich nicht länger versteckt. Und jetzt an euch: Gibt es Momente, in denen Weglaufen der einzige Weg nach vorne ist?

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