Warum „Salary Man“ von Farveblind und USERS alle Grenzen sprengt
Farveblind veröffentlichen am 26. September ihre neue Single „Salary Man“ (ft. USERS). Das dänische Produzenten-Trio bringt damit einen Track, der Techno-Energie mit Punk-Attitüde verbindet. Im Zentrum stehen eine 303-Bassline und die unverwechselbare Stimme von Sean, Sänger der Post-Punk-Band USERS.
Seine Vocals schneiden sich durch die Wucht des Beats, während der Song gleichzeitig Club-Drive entfaltet und ein gesellschaftskritisches Thema aufgreift. „Salary Man“ blickt auf den Alltag im Konzernleben, auf Routinen, die sich anfühlen wie ein Käfig, und auf die Frage, ob wir in diesem System Mittäter*innen oder Opfer sind.
Ein Sound zwischen Protest und Club
Die neue Single ist mehr als ein Dancefloor-Track. „Salary Man“ verhandelt Themen wie Erschöpfung, Anpassung und den Wunsch nach Ausbruch – ein Sound, der gleichzeitig treibt und anklagt. Farveblind haben damit ihre eigene Mischung aus Techno, Acid und Punk weiterentwickelt, die schon 2022 auf der EP „All Clubs Are Bastards“ zu hören war.
Songs wie „Rock ’n Rolla“ oder „Crooks“ (ft. Sebastian Monti) bewiesen, dass die Band keine Angst vor Kollisionen zwischen Genres hat. Mit USERS als Kollaborationspartner wird diese Haltung nun noch deutlicher. Die Band aus Kopenhagen ist bekannt für noisige Riffs, politische Texte und ein DIY-Ethos, das sie auch auf großen Bühnen wie Roskilde mitbringt.
Warum das relevant ist
„Salary Man“ klingt wie ein Protestlied im Clubformat – kompromisslos, unbequem und zugleich tanzbar. Farveblind schaffen damit ein Stück, das die Stimmung vieler junger Menschen aufgreift, die zwischen Leistungsdruck, Sinnsuche und Widerstand stehen. USERS verstärken diese Haltung mit Vocals, die nichts beschönigen, sondern die Wut direkt herauslassen.
Für alle, die elektronische Musik mögen, aber gleichzeitig Texte mit Haltung erwarten, ist „Salary Man“ ein Song, der genau ins Jahr 2025 passt. Dass Farveblinds Track „Horse“ schon in der aktuellen Staffel von Gen V gefeatured wurde, zeigt zudem, dass ihre Mischung aus Club und Kritik längst international ankommt.
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