Kurzdoku: Pop im Park Berlin – Wenn Artists füreinander Bühnen bauen mit TEYA

Bei der letzten Ausgabe von Pop im Park haben wir eine Kurzdoku gedreht, die einen Blick hinter eines der herzlichsten Newcomer-Formate Berlins wirft. Im Fokus steht die Frage, warum Community-Events wie Pop im Park so wichtig für aufstrebende Künstler*innen sind – und was passiert, wenn Artists einfach füreinander Räume schaffen.

Im Gespräch mit TEYA und Mitveranstalter Ben wird deutlich, wie wertvoll eine Bühne ist, auf der Newcomer*innen ihre ersten Schritte machen können – ohne Showcase-Druck, aber mit echter Unterstützung aus der Community. TEYA, die 2023 für Österreich beim Eurovision Song Contest auf der größten Bühne der Welt stand, spielt hier genauso wie Künstler*innen, die gerade erst ihren ersten Song veröffentlicht haben. Genau das macht Pop im Park aus.

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Pop im Park hat klein angefangen – als spontanes Get Together im Park, inspiriert von einem Künstler, der einfach auf Instagram schrieb: Ich bin nachher da, komm vorbei. Aus diesem Moment entstand die Idee, selbst etwas aufzubauen. Heute ist daraus ein festes Format geworden, das Newcomer*innen eine echte Plattform bietet – und das mit Absicht niedrigschwellig bleibt.

Artists für Artists

Singer-Songwriterin TEYA, die beim allerersten Pop im Park dabei war, steht heute zum ersten Mal auf der Bühne des Formats. Für sie ist Musik vor allem eines: ein Ort, an dem das landet, was ins Tagebuch nicht mehr passt. Lyrik-lastig, persönlich, unverwechselbar. Neben Songs ihrer EP spielt sie an diesem Abend auch einen bisher unveröffentlichten Track.

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Was Pop im Park besonders macht, ist der Gedanke dahinter: Kein Industry-Event, kein Showcase – sondern eine Community, die Musik liebt. Ob auf der Bühne oder im Publikum. Mitveranstalter Ben bringt es auf den Punkt: Man unterschätzt manchmal, wie wichtig das ist.

Augenhöhe als Prinzip

Auf der Bühne stehen an diesem Abend Acts in völlig unterschiedlichen Karrierephasen – und genau das ist gewollt. TEYA, Eurovision-Teilnehmerin 2023, spielt neben Carli, die vor wenigen Monaten ihre erste Single veröffentlicht hat. Dass alle auf Augenhöhe zusammenkommen, ist kein Zufall, sondern Haltung. Für viele Künstler*innen ist Live spielen das Wichtigste und Schönste überhaupt. Pop im Park gibt ihnen dafür den Raum – und ein Publikum, das supportive ist und echte Energie zurückgibt.

Wie bei vielen ähnlichen Projekten stellen sich auch bei Pop im Park Fragen nach Finanzierung und Nachhaltigkeit. Die Menschen, die das Format auf die Beine stellen, sind meist selbst Artists – mit vollem Terminkalender und begrenzten Ressourcen. Aktuell wird geprüft, wie Förderprogramme vom Berliner Senat das Format langfristig stützen können, damit Kulturveranstaltungen wie diese zugänglich und kontinuierlich stattfinden können.

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