Wasia Project kündigen Debütalbum „Nocturne“ an und veröffentlichen „Bleeding Gold“

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Kann ein Song, der aus vergessenen Fragmenten zusammengesetzt wurde, mehr über uns aussagen als ein perfekt durchkomponiertes Werk? Das Geschwister-Duo Wasia Project stellt mit der neuen Single „Bleeding Gold“ genau diese Frage und liefert gleichzeitig eine Antwort, die sich zwischen Nostalgie und Aufbruch bewegt.

Will Gao und Olivia Hardy veröffentlichen heute „Bleeding Gold“ und kündigen damit ihr Debütalbum „Nocturne“ an, das am 18. September erscheint. Der Track verbindet improvisierte und komponierte Momente zu einem Sound, der die Vergänglichkeit der Jugend und flüchtige Verbindungen in einem schimmernden Klangteppich einfängt.

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Heimweh und Euphorie

Olivias ätherischer Gesang schwebt über hymnischen Hooks und Gitarrenlinien, während die Lyrics eine nächtliche Busfahrt durch eine fremde Stadt beschreiben. Die Zeile „I’m running back like it’s the only road I’ve ever left behind“ wird zum Mantra einer Generation, die zwischen digitaler Entwurzelung und der Sehnsucht nach physischer Verortung navigiert. 

Die neonbeleuchtete Kulisse des Songs fängt jene Orientierungslosigkeit ein, die entsteht, wenn man erkennt, dass der Weg zurück zur eigenen Vergangenheit zwar möglich, aber niemals derselbe sein wird. Das Duo selbst beschreibt „Bleeding Gold“ als Song über Nostalgie und die Erkenntnis, dass die Vergangenheit untrennbar mit der eigenen Identität verbunden bleibt.

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Nocturne als Statement einer desillusionierten Generation

Mit „Nocturne“ entfernen sich Wasia Project bewusst von der Leichtigkeit ihrer früheren Arbeiten. Das Album erschafft einen Sound, der die Post-COVID-Jahre mit all ihrer Distanz und Fragmentierung reflektiert. Die britisch-asiatische Herkunft und die klassische Musikausbildung der Geschwister prägen dabei einen globalen Pop-Ansatz, der Genres und kulturelle Grenzen auflöst.

„Nocturne“ ist die musikalische Kartografie einer Generation, die zwischen physischer und digitaler Welt nach Verbindung sucht. Wasia Project schaffen mit diesem Album einen Raum, in dem Stille und Euphorie, Einsamkeit und Gemeinschaft gleichberechtigt nebeneinander existieren dürfen. Kann Musik, die aus der Unsicherheit des Erwachsenwerdens entsteht, am Ende doch eine Form von Halt bieten? Was glaubt ihr: Braucht es manchmal den Umweg über die Dunkelheit, um das eigene Licht zu finden?

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