„Healing Out Loud Tour“ 2026: Tiffany Aris geht auf Tournee
Wer denkt, dass Popmusik oberflächlich bleiben muss, hat Tiffany Aris noch nicht gehört. Die Hamburgerin nutzt ihre Melodien nicht als Flucht, sondern als Verbündete im Umgang mit Angst, Depressionen und ADHS.
Was sie „Healing Out Loud“ nennt, wird im November 2026 zur ersten Headliner-Tour. Nach ihrer ausverkauften Debüt-Show in der Hebebühne spielt sie jetzt vier Städte: Frankfurt, Berlin, Köln und Hamburg und wir dürfen die Termine mit BANDUP präsentieren.
Vom Songwriting für andere zum eigenen Durchbruch
Tiffany Aris hat sich längst einen Namen als Songwriterin gemacht. Sie arbeitete mit Ofenbach, Tokio Hotel, Steve Aoki, Alle Farben und Kelvin Jones zusammen. 2024 sang sie außerdem den offiziellen Trailer-Song zu League of Legends, der international viral ging.
Ihre eigene Single „Breathe“ erreichte Platz #38 der Deutschen Airplay-Charts und wurde zum Ventil für viele Hörer*innen. Der Erfolg der Zusammenarbeiten scheint ihr Selbstbewusstsein als Solo-Künstlerin gestützt zu haben. Seit 2022 summieren sich ihre Streams auf rund 40 Millionen – ohne dass sie je den Anspruch verloren hätte, verletzliche Themen offen anzusprechen.
Aktuell sind keine Konzerte eingetragen.
Mentale Gesundheit als künstlerischer Kern
In ihrer Musik verbindet Tiffany Aris persönliche Themen mit hymnischen Popmelodien, die nicht beschönigen, sondern Raum schaffen. Sie spricht über Selbstzweifel und Depressionen – und über den Moment, in dem man lernt, wieder durchzuatmen. „Breathe“ ist genau das geworden: ein Track, der erlaubt, stehenzubleiben, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.
Die Tour trägt den Titel „Healing Out Loud“ und meint das wörtlich: Heilung darf laut sein, sichtbar, geteilt. Der Vorverkauf läuft – die Frage ist nur: Wird mentale Gesundheit im Pop endlich von der Nische zum Normalfall?

Neustes Video
moé redet über Therapie, Fürsorge und sein Debütalbum „Geschichten die wir niemandem erzählen“. Wie aus persönlichen Erfahrungen Songs werden und warum manche Geschichten erzählt werden müssen, gibt’s jetzt auf YouTube.









