„Bolotape“: Die Boloboys bringen Crew-Vibes zurück ins Game

Mit „Bolotape“ liefern die Boloboys ein Album, das klingt wie eine endlose Session im Skatepark. Die Berliner Crew – Makko, Beslik, toobrokeforfiji, Okfella, Loco Candy und Sin Davis – bringt 14 Tracks raus, die zwischen nostalgischem Cloud-Rap, Emo-Trap und 808-Bässen pendeln. Jeder hat seinen eigenen Sound, zusammen ergibt das eine Mischung, die sich nicht an Regeln hält. Fokustracks wie „Vibe Check“, „So weit kommen“ und „Fr fr“ zeigen die Bandbreite: mal verträumt, mal druckvoll, immer mit diesem „Wir-hängen-hier-und-haben-Bock“-Spirit.

Ob auf Streamingdiensten oder live – „Bolotape“ ist vor allem eins: ein Gemeinschaftsprojekt, das Spaß macht. Die sechs Artists kennen sich aus dem Skaten, vom Rumhängen und aus der Szene. Musik kam dazu, weil es sich richtig angefühlt hat – nicht, weil es ein Plan war.

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Beats für den Asphalt

Das Album klingt nach Freundschaft, Chaos und Sommerabenden, die länger dauern als geplant. Tracks wie „Vogue“ oder „Fr fr“ bringen diese Mischung aus verspulten Hooks und cleveren Punchlines, die im Kopf bleibt. Viele Songs sind so gebaut, dass sie als Soundtrack zu Skatevideos passen – und das war Absicht. „Uns war wichtig, dass man zu jedem Song ein Skatevideo abspielen kann“, sagt toobrokeforfiji.

Die Musik lebt von Kontrasten: ruhige Momente und vernebelte Beats treffen auf schnelle Parts und selbstironische Zeilen. „Bolotape“ klingt nicht nach Studio-Perfektion, sondern so, als würdest du im Wohnzimmer der Boys sitzen, während sie jammen.

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Release-Party im Skatepark

Heute wird „Bolotape“ gefeiert – und zwar genau da, wo die Boloboys sich am wohlsten fühlen: in der Skatehalle Berlin. Ab 17:00 Uhr steigt die Release-Party mit Konzert, Special Guests, Skate Contest, Drinks, Eis und – logisch – Spaghetti Bolognese. Die Crew hat dafür sogar kleine „Was wurde aus…“-Clips mit Cameos von Lucio101 und Souly rausgehauen, um die Platte anzuteasern.

Mit „Bolotape“ zeigen die Boloboys, dass Rap als Crew immer noch funktioniert – wenn man sich vertraut, Platz lässt und den Lifestyle teilt. Es geht nicht nur um Musik, sondern um alles drumherum: Skaten, Kochen, Lachen, Nächte durchmachen.

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