„hallway“: katyadotcom bringt ruhigen Pop über Nähe und Sprachlosigkeit

Mit „hallway“ veröffentlicht katyadotcom ihren ersten neuen Song seit der EP „life lately“ – und der klingt direkter als alles zuvor. In ruhigen Tönen beschreibt sie das Gefühl nach einem Streit: „crying in the hallway“, „fighting in our doorways“, „will you hold my hand?“ – Texte, die wehtun und trotzdem vertraut wirken. Wer schon mal auf eine Nachricht gewartet hat, obwohl man selbst im Unrecht war, kennt diesen Zustand genau.

Musikalisch bleibt katyadotcom bei dem, was sie ausmacht: balladesker Pop, der nah dran ist und viel Raum lässt. Doch diesmal ist da weniger Glanz, mehr Echtheit. Die Produktion ist zurückgenommen, fast roh. Keine großen Gesten, sondern leise Fragen – „are you feelin okay?“.

Musik für gebrochene Herzen und späte Nächte

„hallway“ klingt, als würde jemand einen traurigen Gedanken flüstern, den man schon selbst gedacht hat. Der Song passt auf jede Broken-Heart-Playlist, irgendwo zwischen Gracie Abrams und Phoebe Bridgers – aber mit eigenem Tonfall. Katya singt mit weicher Stimme über Nähe, die nicht reicht, über Versöhnung, die offen bleibt.

Die zweite Hälfte des Songs bringt ein kleines Aufatmen: „we’re dancing in our hallways“, heißt es plötzlich. Und auch wenn das nicht nach Happy End klingt – es zeigt, dass Ehrlichkeit und Verletzlichkeit Platz in einem Popsong haben dürfen, ohne kitschig zu wirken.

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Ein Vorgeschmack auf mehr

„hallway“ ist der erste Song aus dem geplanten Debütalbum, das 2026 erscheinen soll. Bis dahin wird katyadotcom weiter live spielen – zuletzt unter anderem beim Maifeld Derby, beim Zugvögel Open Air und dem Poolbar Festival mit Milky Chance.

Die Single ist ab sofort auf allen Plattformen zu hören. Für Fans von ruhigem, ehrlichem Indiepop ist das ein Track, der hängen bleibt – gerade weil er nicht so tut, als sei alles okay.

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