CARUS veröffentlicht „Alles Glitzer Glitzer“ – Überforderung und Kindheitsträumen

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CARUS bringt am 24.3.2026 mit „Alles Glitzer Glitzer“ eine Single heraus, die sich mit der Überforderung durch permanente Optionen auseinandersetzt. Der Song ist gleichzeitig die Titelsingle des gleichnamigen Debütalbums, das für 2027 angekündigt ist. In einer bewusst überzeichneten, fast kindlichen Bildwelt treffen Glitzer, Sticker und Wunschlogik auf Erschöpfung und innere Leere. 

„Kinderzimmer ausgeräumt, Kindertage längst versäumt“, singt CARUS über den Verlust von Idealen und Kindheitsträumen, die durch Medienbilder und gesellschaftliche Projektionen lange genährt wurden.

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Zwischen Glanz und Rissen

Musikalisch bewegt sich CARUS zwischen Elektropop, Ironie und Melancholie. Der Song imitiert die Sprache der Dauerablenkung, bis sie zu bröckeln beginnt – große Begriffe verlieren Gewicht, Sinn zerfällt. 

Die Leere entsteht dabei nicht aus Mangel, sondern aus permanenter Verfügbarkeit und aus der Überforderung durch unendliche Möglichkeiten. CARUS verzichtet bewusst auf Anklage oder Erlösungsnarrative und beschreibt stattdessen einen Zustand, in dem wir nicht nur Beobachter*innen dieser glitzernden Oberfläche sind, sondern Teil ihrer Mechanik.

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Kollektives Popmosaik im Musikvideo

Das Musikvideo zu „Alles Glitzer Glitzer“ wurde von rund zehn Mitwirkenden, darunter auch Kinder, gestaltet, die eine Choreografie von Maggie Zahn in selbst gedrehten Aufnahmen performen. Videokünstlerin Dominika Kalcher montierte daraus eine vielschichtige Bildcollage mit schnellen Schnitten und verspielten Schriftzügen wie „Glitzer Glitzer“ oder „Blinki Blinki“

Statt eines klassischen Performancevideos entsteht ein dynamischer Raum, in dem unterschiedliche Persönlichkeiten, Orte und Stimmungen gleichwertig nebeneinander existieren. Choreografiesequenzen wechseln sich mit humorvollen Porträts, Kindheitsfotos und spontanen Freestylemomenten ab – ein kollaboratives Projekt, das die Spannung zwischen Oberfläche, Erinnerung und gegenwärtigem Funkeln sichtbar macht. Wie findet ihr den Ansatz von CARUS, die Überforderung unserer Generation mit so einer verspielten Ästhetik zu verarbeiten?

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Künstler*innen: