FARVEBLIND feat. K.Flay – „Things“: Electro-Punk gegen Konsumwahn

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Das Kopenhagener Trio FARVEBLIND hat am 4. März 2026 ihre neue Single „Things“ veröffentlicht – ein Electro-Punk-Track mit K.Flay, der Konsumwahn und Besitzdenken auseinandernimmt. K.Flay rappt darin kühl über den Dopaminkick des Kaufens: „Woke up feeling shitty, so I opened up my wallet / Retail is my therapy, feel better if I bought it.“

Verzerrte Basslines, maschinelle Beats und K.Flays trockener Sprechgesang heben den Track hervor und machen „Things“ direkt, punkig und energisch.

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Wenn Besitz überhandnimmt

K.Flay beschreibt den Song als Auseinandersetzung damit, wie Besitz Gier und territoriales Denken hervorbringt: „Man glaubt, ein Recht auf das Objekt zu haben – ein Recht, das einen von denen unterscheidet, die es nicht besitzen. Dieses Phänomen ist ziemlich monströs, ziemlich verstörend.“ 

Die Verse wechseln zwischen irritierender Selbstbeobachtung – „I am feral with a virile need to buy things / To hoard things, to pile things“ – und sarkastischer Konsumkritik. Der Track ist die neuste Single aus dem Debütalbum „Micro Pleasures“, das am 15. Mai 2026 erscheint und Kollaborationen von Django Django, USERS, Foreign Air, Elliphant und weiteren enthält.

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Kleine Freuden gegen große Monotonie

FARVEBLIND beschreibt ihr Album als „Ode an die kleinen Glücksmomente, die man in der ansonsten erdrückenden Monotonie des modernen Lebens findet“ – wie kleine Alltagsfreuden, die uns helfen können, schwierige Zeiten zu überstehen und auf ihre eigene Art Widerstand leisten. Das Album sei wie eine Collage mit vielen spannenden Menschen und habe FARVEBLIND ermöglicht, neue Genres und Energien zu entdecken.

Mit „Micro Pleasures“ treten die Dänen endgültig aus Kopenhagens elektronischem Underground hervor. Mit Einflüssen von Battles, The Chemical Brothers, Underworld und Viagra Boys verknüpfen FARVEBLIND auf ihrem Debüt Club-Energie und Rave-Nostalgie. Überzeugt euch die Mischung aus Konsumkritik und tanzbarem Electro-Punk bei „Things“?

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