FLORE LAURENTIENNE: Neue Single „(À travers les) Chablis“ – Chaos wird Harmonie
Am 11. März veröffentlichte Mathieu David Gagnon alias FLORE LAURENTIENNE die Single „(À travers les) Chablis“ via Secret City Records – ein Stück, das freien Jazz, Harfenklänge und Streicher zu etwas Neuem verschmelzen lässt. Was als improvisiertes Schlagzeug-Duett beginnt, entwickelt sich zu einer Melodie, die sich dem Chaos entgegenstellt und Licht dort findet, wo zunächst nur Tumult herrscht.
Der Track ist das letzte Stück des kommenden Albums „Volume III“ (erscheint am 10. April) und gibt gleichzeitig einen Ausblick darauf, wohin sich das Projekt als Nächstes bewegen könnte. Während „Volume I“ und „Volume II“ bereits die Verbindung von analogen Synthesizern und Streichern etablierten, öffnet „(À travers les) Chablis“ eine neue Tür – eine, die Improvisation und Komposition noch enger zusammenführt.
Von Québec nach Hollywood – und zur Moog-Werkbank
Die Musik von FLORE LAURENTIENNE hat längst den Weg über die Grenzen Québecs hinaus gefunden. Drei Stücke sind im César-nominierten Film „Nino“ von Pauline Loquès zu hören, in dem Théodore Pellerin die Hauptrolle spielt und dafür mit dem Q d’Or als Schauspieler des Jahres ausgezeichnet wurde.
Außerdem begleitet „Petit piano“ aus „Volume I“ die Frühjahr-/Sommer-Kampagne 2026 von Louis Vuitton mit Jeremy Allen White. Darüber hinaus entstand eine Zusammenarbeit mit Moog Music, bei der Mathieu David Gagnon in einem Video seinen Umgang mit dem legendären Minimoog zeigt – ein Einblick in den analogen Kern seiner Klangwelt.
Das Ende einer Trilogie – und der Beginn von etwas Neuem
„Volume III“ schließt eine Trilogie ab, die 2019 mit „Volume I“ begann und auch eine Verneigung vor L’Infonie darstellt, einem quebecer Kultkollektiv, das Jazz, Progressive Rock und Kunstmusik verband. Während der erste Track „Fleurs“ noch an „Volume II“ anknüpft, zeigt „(À travers les) Chablis“ bereits in eine andere Richtung – freier, improvisierter, offener.
Die zentrale Botschaft des Albums bleibt dennoch klar: Schönheit im Chaos finden, Harmonie aus Unordnung entstehen lassen – wie eine Pflanze, die wächst, blüht und wieder vergeht, um den Kreislauf von Neuem zu beginnen. Mathieu David Gagnon bleibt seinem Anspruch treu, Musik zu schaffen, die lebendig, wahrhaftig und kompromisslos ist – und genau das macht „(À travers les) Chablis“ zu einem bemerkenswerten Vorgeschmack auf das, was noch kommen könnte. Was glaubt ihr: Wird FLORE LAURENTIENNE nach dieser Trilogie einen noch freieren, experimentelleren Weg einschlagen?
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