KAYA veröffentlicht zweite Single „Mia Wallace“: Attitude trifft 80er-Synth-Pop
Wer jemanden nach einem Filmcharakter benennt, will entweder eine Verbindung beschwören oder eine Haltung etablieren. KAYAs neue Single „Mia Wallace“ heißt wie die ikonische Gangsterbraut aus Tarantinos Pulp Fiction.
Die 21-jährige Künstlerin aus Backnang liefert mit ihrer zweiten Single einen Track, der an einen 80er-Dancefloor in einer Berliner Seitenstraße erinnert, modernisiert durch klare Synth-Lines und einen bassbetonten Pop-Groove. So kündigt sie ihre Single über Instagram an.
Coolness und Verwundbarkeit
KAYA kombiniert hier Beats mit ihrer charakteristischen, leicht rauchigen Stimme, die perfekt zwischen Coolness und Verwundbarkeit balanciert. Der Song zeichnet atmosphärisch eine Person nach, die nicht greifbar bleiben will: nah und doch distanziert, präsent ohne sich ganz zu zeigen.
Ein Name als Programm
Der Referenzrahmen ist klar gesetzt: Mia Wallace aus Pulp Fiction verkörpert genau die Ambivalenz, die KAYA mit ihrer Musik auslotet. Wer sich nach einer Figur benennt, die zwischen Gefahr, Eleganz und Verletzlichkeit changiert, macht eine Aussage über das eigene ästhetische Verständnis.
Die Single folgt auf „Bis ins Grab“ und zeigt, dass KAYA dabei ist, eine eigene Artistidentität entwickelt, die moderne Produktion mit einem nostalgischen 80er-Touch verbindet. Bleibt die Frage: Ist es mutiger, sich selbst zu offenbaren oder eine Maske zu tragen, die alle kennen?
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