Lisann – „Lieber so“: Indie Pop mit Botschaft und Haltung
Lisann, Singer/Songwriterin und Produzentin aus Potsdam, hat heute ihre zweite selbstproduzierte Single „Lieber so“ veröffentlicht. Der Song klingt wie ein Spaziergang im April. Er fühlt sich danach an, als wäre gerade eine Entscheidung gefallen.
Was auf den ersten Höreindruck nach leichtem Indie-Pop mit wippenden Gitarrenklängen, Tuba und Violine klingt, trägt eine Botschaft, die unter die Haut geht: Loslassen kann Erleichterung sein. Der Refrain bringt es auf den Punkt. „Lieber so als gar nicht, besser spät als nie“ ist mehr als eine eingängige Zeile. Es ist eine Haltung.
Aufwachen und Loslassen
Die Geschichte im Song beginnt nachts: Eine Protagonistin wird aus dem Schlaf gerissen, findet sich im Dunkeln wieder, sucht Halt. „Alles herum um mich so stumm, so schwarz ich irre bloß herum“ ist kein Zufall als Einstieg. Lisann schreibt über den Moment kurz vor der Veränderung. Erinnerungen, Unsicherheit, und irgendwo am Horizont schon die Sonne.
Musikalisch arbeitet Lisann mit Mitteln, die an die Nostalgie der frühen 2000er erinnern. Wortspiele und Melodiebögen, die an Wir sind Helden oder Buntspecht denken lassen, aber in einem ganz eigenen Klang landen. Die Aufnahmen entstanden Mitte Februar in den Hansa Studios in Berlin.
Spendenaktion und Live-Termine
Parallel zum Release startet Lisann eine weitere Runde ihrer Reihe „Du hörst, ich spende“. Diesmal widmet sie sich Organisationen, die gegen Krebs kämpfen. Ein enges Familienmitglied wird derzeit palliativ betreut. Das macht den Song und die Aktion sehr persönlich und wichtig.
Wer Lisann live sehen möchte: Morgen am 11. April spielt sie in der Nähe von München, am 21. Juni bei der Fête de la Musique in Potsdam. Wer „Lieber so“ hört, tut also im besten Fall mehr als nur zuhören. Was glaubt ihr: Kann Pop mit echtem persönlichem Hintergrund heute noch mehr bewegen als Musik, die fürs Streaming optimiert ist?
MEHR INFOS
Du möchtest weitere Beiträge zu Neuveröffentlichungen, Events und Musik-News lesen? Hier kannst du weiterstöbern.

Empfehlung von der Redaktion
Jedes sechste Kind wächst im Ausnahmezustand auf – und die Politik versagt. Warum HELP(2) von War Child mit den Arctic Monkeys genau jetzt ein dringend nötiges Zeichen setzt, lest ihr hier.









