Xavi veröffentlicht EP „Manchmal sing‘ ich das was ich nicht sagen kann“
Kann Musik das ausdrücken, was im Alltag verschwiegen wird oder wird sie nur zum Ersatz für echte Kommunikation? Xavi stellt mit seiner neuen EP „Manchmal sing‘ ich das was ich nicht sagen kann“ genau diese Frage. Der Titel klingt wie ein Eingeständnis, vielleicht sogar wie eine Ausrede, aber es geht darum, dass Gedanken raus dürfen, die sonst eher im Kopf bleiben.
Am 24. April hat Xavi seine sieben Songs umfassende EP über Nähe, Verlust, Selbstzweifel und all die Gedanken, die zwischen zwei Menschen unausgesprochen bleiben, veröffentlicht. Im Zentrum steht der Track „Splitter“. Es geht darum den „Splitter“ zu ziehen, wenn man merkt, dass das Loslassen die bessere Lösung ist. Die Zeile „Trauer ist nur Liebe die nicht weiß wohin“ fasst zusammen, worum es hier geht: um Gefühle, die keinen Platz mehr haben, aber trotzdem da sind.
Alles, was sonst nur im Kopf passiert
„In mir drin passiert immer viel, aber das heißt nicht, dass ich das automatisch teile“ sagt Xavi selbst „In der Musik fällt mir das leicht – da ist es für mich normal„. Der Titel der EP soll deshalb kein Konzept sein, sondern er beschreibt seine Musik eher als ein Ort, an dem ausgesprochen werden darf, was sonst stumm bleibt.
Von „ABC Song„, der von der Leichtigkeit einer neuen Beziehung erzählt, über „Placebo„, der toxische Verbindungen und emotionale Distanz beschreibt, bis hin zu „Apartment„, in dem die Leere nach einer Trennung hörbar wird. Die EP pendelt zwischen dem Wunsch nach Verbindung und dem Risiko, sich selbst darin zu verlieren.
Und jetzt?
Ist Musik der bessere Weg, um Gefühle zu transportieren oder nur der bequemere? Xavi scheint beides zu akzeptieren: Seine Songs bieten einen Raum für das Unausgesprochene, ohne zu behaupten, dass dieser Raum die einzige Lösung ist.
Im Mai geht Xavi auf „Manchmal sing‘ ich das was ich nicht sagen kann“-Tour durch Deutschland und die Schweiz, um seine EP live zu spielen. Er ist als Multiinstrumentalist und Loopstation-Performer jemand, der seine Songs direkt ins Publikum trägt. Die Frage bleibt: Würdest du lieber singen, was du nicht sagen kannst oder lernst du, es trotzdem auszusprechen?

Neustes Video
Im Gespräch mit BANDUP spricht JBS über sein Debütalbum „ZWEITAUSENDFÜNF“ und die Themen, die er darin verarbeitet hat. Soziale Ängste bis hin zum Druck, als junger Künstler in der Öffentlichkeit zu bestehen.










