Wa22ermann: „KNAX“ ist die erste Single vom kommenden Debütalbum

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Wa22ermann dreht den Kopf auf links. Ihr neuer Song „KNAX“ ist kein normales Lied, sondern eine Art musikalisches Protokoll von zwei Extremzuständen, die sich gegenseitig jagen. Die Berliner Rapperin droppt damit die erste Single von ihrem Debütalbum, das denselben Namen tragen wird und bald erscheint. Produziert wurde der Track von Hägi und Cosmo.

Erst vor Kurzem hat sie den Track beim US-Format „On The Radar“ live performed und damit auch international Aufmerksamkeit bekommen. Das Video ist selbst geschnitten, der Track selbst geschrieben, die künstlerische Kontrolle liegt komplett bei ihr.

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Der Sound: Zweigeteilt wie der Kopf

„KNAX“ ist aufgebaut wie ein Kopf, der nicht mehr weiß, wo oben und unten ist. Im ersten Part geht’s um nächtliche Eskalation, Kontrollverlust, Pillen, drei Tage wach bleiben und das Gefühl, dass man kurz hochfliegt und dann wieder fällt. Im zweiten Part dreht sich alles um: Zimmer, Wand anstarren, Stille, Isolation, leerer Bauch.

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Wa22ermann rappt das nicht einfach runter, sie legt beides nebeneinander und lässt den Kontrast für sich sprechen. Die düstere Melodie und die melancholische 808 tragen den Track, während geschriene Backings durchziehen wie eine innere Stimme, die nicht aufhört zu reden.

Wie viel Realität verträgt ein Track?

Die Frage ist nicht, ob Wa22ermann ein Statement setzt, sondern wie weit sie bereit ist zu gehen. „KNAX“ ist genau da, wo es wehtut. Die Balance zwischen manischer Energie und depressiver Leere wird nicht erklärt, sondern einfach nebeneinandergestellt.

Bleibt die Frage: Kann man zu ehrlich sein, oder ist genau das der Punkt, an dem Musik anfängt, wirklich zu treffen? Wie viel Realität verträgt ein Track, bevor er zu nah wird? Und wie seht ihr das?


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